
"Könnt mir nichts anhaben": Djokovic legt sich mit Fans an
n-tv
Mit einer starken Leistung fegt Novak Djokovic im Achtelfinale von Wimbledon über Holger Rune hinweg. Hinterher aber macht der Serbe seinem Ärger Luft: "Ihr könnt mir nichts anhaben", ruft er einem Teil des Publikums zu.
Novak Djokovic fegt im Achtelfinale über den Dänen Holger Rune hinweg: 6:3, 6:4, 6:2, es ist in den besten Momenten eine Lehrstunde, die der Serbe am späten Montagabend auf dem Center Court erteilt. Doch nach dem Match, bei dem sich Djokovic - gerade frisch von einer Meniskus-Operation genesen und mit Bandage ums Knie - in beeindruckender Form zeigt, gibt es Ärger. Denn der Weltranglistenzweite war mächtig sauer. Auf einen Teil der Zuschauer.
"Glaubt mir", sagte Djokovic, der schon während des Matches die Rune-Fans mit scharfen Blicken fixiert hatte, "ich habe schon in viel feindlicheren Umgebungen gespielt, glaubt mir - ihr könnt mir nichts anhaben." Der 37-Jährige hatte sich im Laufe der Begegnung immer wieder von verschiedenen Zuschauern provoziert gefühlt, die seinen Gegner unterstützten.
Den Hinweis, dass sich ein langgezogenes "Ruuuune" anhöre wie buhen, ließ Djokovic nicht gelten: "Das akzeptiere ich nicht. Nein! Ich weiß, dass sie für Rune gejubelt haben, aber das ist eine Ausrede, um auch zu buhen. Ich bin seit mehr als 20 Jahren auf der Tour. Ich kenne alle Tricks." Die noch auf den Tribünen verbliebenen Zuschauer quittierten die Ansage des siebenfachen Wimbledon-Siegers mit einem Raunen, teils mit Zustimmung.

Für beide Bundesliga-Aufsteiger geht es um den Klassenerhalt: Der Hamburger SV und der 1. FC Köln liefern sich ein umkämpftes Kellerduell. Beide Teams brauchen dringend Punkte, treffen aber nur jeweils einmal das Tor. Für die Hanseaten übernimmt das Fabio Vieira sehenswert, anschließend antwortet Said El Mala mit Wucht.












