
Irans Präsident Peseschkian schließt Kapitulation aus
n-tv
Der iranische Präsident Peseschkian meldet sich inmitten der Angriffe gegen sein Land zu Wort. Er verwahrt sich gegen Kapitulationsforderungen, entschuldigt sich und stellt gleichzeitig Bedingungen, denen weitere Angriffe auf Nachbarn folgen.
Der iranische Präsident Peseschkian meldet sich inmitten der Angriffe gegen sein Land zu Wort. Er verwahrt sich gegen Kapitulationsforderungen, entschuldigt sich und stellt gleichzeitig Bedingungen, denen weitere Angriffe auf Nachbarn folgen.
Irans Präsident Massud Peseschkian hat in einer vom Staatsfernsehen ausgestrahlten Video-Botschaft "Spekulationen über eine mögliche Kapitulation des Landes" eine Absage erteilt. Diese seien "absurd und die Feinde können solche Träume mit ins Grab nehmen", sagte er. US-Präsident Donald Trump hatte am Freitag erklärt, er wolle kein Abkommen mehr mit dem Iran abschließen. Stattdessen müsse es auf eine "bedingungslose Kapitulation" hinauslaufen.
Peseschkian rief außerdem seine Landsleute auf, alle internen Differenzen beiseitezulassen und geschlossen gegen äußere Bedrohungen aufzutreten. "Wenn wir Differenzen haben, ist es besser, sie untereinander zu lösen", sagte er. Die iranische Bevölkerung ist gespalten: Ein Teil der Iraner unterstützt einen Sturz der politischen Führung und hofft, dass der Krieg diesen beschleunigt.
Für ein Ende von iranischen Luftangriffen auf Nachbarländer stellte Peseschkian Bedingungen. Laut der staatlichen Rundfunkagentur Irib erklärte er, der Iran werde keine Raketen abfeuern und Nachbarländer angreifen, sofern von deren Territorium keine Attacken auf den Iran erfolgten. Zugleich entschuldigte sich Peseschkian für die Angriffe.
Peseschkians Aussage wird allgemein so verstanden, dass auch von US-Militärstützpunkten in der Region keine Angriffe auf den Iran erfolgen dürfen. Da solche Basen in mehreren Nachbarländern stationiert sind, würde die Bedingung faktisch auch die USA betreffen.













