
Iran-Krieg gefährdet Chip-Produktion: Experten warnen vor globalem Halbleiter-Schock
ProSieben
Der Iran-Krieg bedroht die weltweite Versorgung mit Computerchips. Besonders kritisch ist Helium aus Katar, das für die Produktion moderner Halbleiter unverzichtbar ist.
Die Computerchip-Branche ist eines der wichtigsten Fundamente der Weltwirtschaft – und gleichzeitig hochsensibel für Störungen. Der aktuelle Iran-Krieg zeigt das deutlich. Denn die Chip-Industrie ist weltweit stark vernetzt und spezialisiert: Golfstaaten liefern Energie und wichtige Rohstoffe, die USA dominieren beim Design der Chips und Länder wie Taiwan und Südkorea produzieren den Großteil der modernen Halbleiter. Gerät ein Glied dieser Kette ins Wanken, kann das die gesamte Branche treffen. "Das ist weltweit so verzahnt, dass man nicht auf ein einzelnes Land verzichten kann", sagt Jochen Stanzl, Chefmarktanalyst bei der Consorsbank, im Beitrag der "Tagesschau". Besonders bei Öl- und Gaslieferungen aus dem Nahen Osten sowie beim Edelgas Helium aus Katar gebe es kaum Ausweichmöglichkeiten. "Wenn das wegfällt, bricht eben alles auseinander", warnt Stanzl.










