
Haus mit Baugerüst in Flammen - Wohnungen zerstört
n-tv
Die Feuerwehr kämpft mehrere Stunden mit 100 Kräften gegen Flammen und ein einsturzgefährdetes Gerüst. Verletzte gibt es nicht - doch der Schaden ist immens. Einige Bewohner haben kein Zuhause mehr.
Die Feuerwehr kämpft mehrere Stunden mit 100 Kräften gegen Flammen und ein einsturzgefährdetes Gerüst. Verletzte gibt es nicht - doch der Schaden ist immens. Einige Bewohner haben kein Zuhause mehr.
Berlin (dpa/bb) - Beim Brand eines eingerüsteten sechsgeschossigen Gründerzeithauses im Berliner Stadtteil Charlottenburg sind mehrere Wohnungen zerstört worden. Der Dachstuhl des Eckgebäudes sei komplett eingestürzt, sagte ein Sprecher der Feuerwehr der Deutschen Presse-Agentur. Die Bauaufsicht sei nun vor Ort und es werde entschieden, wie es für die Bewohner des Hauses weitergeht. Es gebe bereits mögliche Notunterkünfte. Das Feuer sei unter Kontrolle, es gebe aber noch Glutnester im Dach. Verletzte gebe es nicht.
Das Dachgeschoss des Gründerzeit-Altbaus in der Mommsenstraße, Ecke Waitzstraße, wurde seit einiger Zeit ausgebaut. Es sollten mehrere Penthouse-Eigentumswohnungen mit gehobener Ausstattung entstehen, die nach Angaben des Anbieters im 4. Quartal dieses Jahres bezugsfertig sein sollten. Die Wohnungen waren für mindestens zwei Millionen Euro im Angebot. Nach dem Brand war vom Dach nur noch ein Gerippe übrig.
Weil auch eine Zwischendecke darunter einstürzte, seien zudem mehrere bewohnte Wohnungen im bisher höchsten Wohngeschoss zerstört worden, sagte der Sprecher.
Der Brand brach kurz nach 17 Uhr aus. Die Feuerwehr war nach Angaben des Sprechers mit rund 100 Kräften im Einsatz. Laut "Bild" war der Qualm weithin sichtbar und stieg hoch über umliegende Gebäude. Es war auch einige Straßen weiter deutlicher Brandgeruch wahrnehmbar, die Anwohner wurden per Warn-App Nina vor Geruchsbelästigung gewarnt.













