
Fliegerbombe auf Werksgelände erfolgreich entschärft
n-tv
Auf einem Werksgelände des Stahlhändlers Salzgitter Flachstahl wurde am Mittag ein Blindgänger entschärft. Dafür mussten Straßen und eine Bahnstrecke gesperrt werden.
Salzgitter (dpa/lni) - Eine auf dem Gelände der Salzgitter Flachstahl GmbH gefundene Fliegerbombe ist am Mittag entschärft worden. Damit sind Evakuierungsmaßnahmen sowie Sperrungen aufgehoben, wie die Stadt Salzgitter mitteilte. Ab 11.00 Uhr waren die Eisenhüttenstraße sowie Teile der Hüttenstraße in Watenstedt abgesperrt. Auch der Bahnverkehr zwischen Braunschweig und Salzgitter-Lebenstedt wurde für die Entschärfung zwischenzeitlich eingestellt.
Um 13.30 Uhr konnte den Angaben zufolge der Zünder entfernt und der Blindgänger entschärft werden. Die Aktion war laut dem Bereichsleiter Medienbetriebe der Salzgitter Flachstahl GmbH, Thorsten Hinrichs, monatelang geplant. Der Evakuierungsbereich rund um die Fundstelle hatte laut der Stadt Salzgitter einen Radius von 1.000 Metern.
Das Werk wurde laut dem Konzernsprecher des Mutterkonzerns Salzgitter AG, Olaf Reinecke, in relevanten Teilen geräumt. Davon betroffen waren Abschnitte des Werkgeländes, des Hochofenbetriebes sowie Nebenbetriebe. Die Mitarbeiter mussten ab 11.30 Uhr das Gelände zwischenzeitlich verlassen. Laut der Stadt durfte auch der Flugplatz Drütte in der Zeit nicht betreten werden. Häuser und Wohnungen wurden demnach aber nicht evakuiert.
