
DGB-Landeschef Schlimbach stellt sich zur Wiederwahl
n-tv
Chemnitz (dpa/sn) - Sachsens DGB-Chef Markus Schlimbach stellt sich am heutigen Samstag zur Wiederwahl. Der 56-Jährige steht seit Dezember 2017 an der Spitze des DGB-Landesbezirks und will diesen für weitere vier Jahre lenken. Als wichtige Anliegen nannte er vorab eine Änderung der Schuldenbremse in der Landesverfassung und die Stärkung der Tarifbindung in Unternehmen. Zudem werbe er für eine breite Beteiligung bei den anstehenden Betriebsratswahlen. "Tarifverträge und Mitbestimmung müssen in Sachsen selbstverständlich sein."
100 Delegierten von acht Gewerkschaften wählen die neue Spitze des Deutschen Gewerkschaftsbundes im Freistaat in Chemnitz. Wegen der Corona-Pandemie werden sie digital zur Bezirkskonferenz geschaltet. Gewählt wird auch eine neue Stellvertreterin. Amtsinhaberin Anne Neuendorf tritt den Angaben zufolge nicht wieder an. Stattdessen kandidiert die frühere SPD-Bundestagsabgeordnete Daniela Kolbe für diesen Posten. Gegenkandidaten gebe es weder für Schlimbach noch für Kolbe, hieß es.

Wenn die schwarz-rote Regierung das Ruder noch einmal herumreißen will, bleibt nach Ansicht von CSU-Chef Söder nur ein kleines Zeitfenster: Angesichts der Wahlen im Herbst müssen mutige Schritte noch vor der Sommerpause gelingen. Beim Spitzensteuersatz zeichnet sich dabei schon der erste größere Dissens ab.












