Deutsche Eishockey-Frauen selbstbewusst wie nie
ZDF
Vor dem Turnierstart spricht das DEB-Team vom Halbfinale. Es hakt aber im deutschen Fraueneishockey noch an vielen Stellen.
Vor dem Turnierstart spricht das DEB-Team vom Halbfinale. Es hakt aber im deutschen Fraueneishockey noch an vielen Stellen. Olympia soll einen Aufschwung bescheren. Wenn die deutschen Eishockey-Frauen am Freitag bei der Eröffnungsfeier der Olympischen Winterspiele ins Mailänder San-Siro-Stadion einlaufen, haben sie ihr vorentscheidendes Gruppenspiel schon hinter sich. Sie starten am Donnerstag (12:10 Uhr, live im ZDF) mit dem Spiel gegen Schweden ins Turnier. "Das wird ein super wichtiges Spiel beim Kampf um Platz eins", sagt Torfrau Sandra Abstreiter. Was nicht bedeute, dass die Partien gegen Japan, Italien und Frankreich gleichgültig wären, aber auch Abstreiter weiß, dass die vorherigen Turniere "gezeigt haben, dass es oft zwischen uns und den Schwedinnen ausgespielt wurde". Mit "es" meint Abstreiter den Gruppensieg. Zwar reicht Platz drei, um das Viertelfinale zu erreichen. Aber der Turniermodus kennt keine gleichstarken Gruppen. Die Deutschen spielen in der schwächeren Gruppe B, wer da Zweiter oder Dritter wird, trifft im Viertelfinale auf Kanada oder die USA. Das ist fast gleichbedeutend mit dem Turnier-Aus. Abstreiter macht keinen Hehl daraus, dass die Frauen des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) mehr wollen: "Aber ich würde da gar nicht das Limit setzen. Alle stimmen zu, dass wir uns das Halbfinale als Ziel setzen", so Abstreiter. Derart selbstbewusste Töne sind neu im deutschen Fraueneishockey. Das gilt auch für die Spielweise. "Damals war es so: Wir stellen uns hinten rein und hoffen, dass wir ein, zwei Konter bekommen", sagte Stürmerin Laura Kluge jüngst einem Fachmagazin: "Jetzt spielen wir mit und zeigen unsere Skills."













