Das bigotte Verhalten des IOC
Die Welt
Der ukrainische Skeletonpilot Heraskewytsch wird wegen seines Helms bei den Olympischen Spielen disqualifiziert. Zuvor durfte er im unbedeutenden Training mit ihm starten. Das Verhalten des IOC ist bigott, fragen Sie mal die Athleten aus Taiwan.
Der ukrainische Skeletonpilot Heraskewytsch wird wegen seines Helms bei den Olympischen Spielen disqualifiziert. Zuvor durfte er im unbedeutenden Training mit ihm starten. Das Verhalten des IOC ist bigott, fragen Sie mal die Athleten aus Taiwan. Wladislaw Heraskewytsch trainierte sein Leben lang auf diesen einen Moment hin – die Olympischen Spiele. Es ist das Größte für einen Sportler, hier zu starten. Doch dem ukrainischen Skeletonpiloten waren seine Werte und das Gedenken an seine im Krieg gefallenen Freunde wichtiger als Gold, Silber oder Bronze. Heraskewytsch ließ es darauf ankommen. Am Morgen des Rennens teilte IOC-Präsidentin Kirsty Coventry dem Ukrainer mit, dass er disqualifiziert sei. Unter Tränen berichtete sie von dem Treffen mit Heraskewytsch und dessen Vater. Es war ihre erste weitreichende Entscheidung als IOC-Präsidentin. „In der Ukraine haben wir im Moment auch viele Tränen, und ich möchte ihre Gefühle nicht kleinreden, aber ich glaube, dass wir uns an die Regeln halten sollten – und ich glaube, dass wir nicht dagegen verstoßen haben. Sie spielt damit erneut der russischen Propaganda in die Hände“, sagte Heraskewytsch.







