
CDU: Potential für Ausbau und Reaktivierung von Bahnstrecken
n-tv
Schwerin (dpa/mv) - Die CDU im Schweriner Landtag sieht angesichts der Gründung des Bündnisses "Zukunft Schiene Nord" in Mecklenburg-Vorpommern Potential für den Ausbau von Bahnstrecken. "Es würde mich freuen, wenn unsere Landesregierung - gerne auch gemeinsam mit den anderen Nord-Bundesländern - sich dafür einsetzen würde, dass die Schienenverkehrsangebote zukünftig nicht nur "aus einem Guss" erscheinen, sondern auch weiter ausgebaut werden", sagte der verkehrspolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Daniel Peters, am Mittwoch in Schwerin.
Mehr Menschen und Güter auf die Schiene zu bringen, sieht Peters nicht nur als gute Maßnahme für das Klima, sondern auch als wesentlichen Bestandteil für die wirtschaftliche Entwicklung im Nordosten. Aus Sicht des CDU-Politikers müssen den Worten jetzt Taten folgen.
Das am Mittwoch gegründete Bündnis der Nord-Bundesländer und der Deutschen Bahn will die Schieneninfrastruktur in Norddeutschland verbessern und attraktiver für Fahrgäste und Gütertransport machen. Insgesamt sollen bis 2030 mehr als 30 Milliarden Euro in die Schieneninfrastruktur des Nordens fließen.

Wenn die schwarz-rote Regierung das Ruder noch einmal herumreißen will, bleibt nach Ansicht von CSU-Chef Söder nur ein kleines Zeitfenster: Angesichts der Wahlen im Herbst müssen mutige Schritte noch vor der Sommerpause gelingen. Beim Spitzensteuersatz zeichnet sich dabei schon der erste größere Dissens ab.












