
BVB und Fans stellen "zweifelhaftes Verhalten" an den Pranger
n-tv
Keine organisierte Fanszene beim Auswärtsspiel in Bergamo: Borussia Dortmund wird ein großer Teil der Unterstützung fehlen. Grund sind polizeiliche Maßnahmen, für die weder die Fans noch der Klub Verständnis haben.
Keine organisierte Fanszene beim Auswärtsspiel in Bergamo: Borussia Dortmund wird ein großer Teil der Unterstützung fehlen. Grund sind polizeiliche Maßnahmen, für die weder die Fans noch der Klub Verständnis haben.
Borussia Dortmund hat polizeiliche Maßnahmen gegen Fans aus der Ultra-Szene vor dem Playoff-Rückspiel in der Champions League bei Atalanta Bergamo scharf kritisiert. "Wir haben wenig Verständnis, wenn es sich um unverhältnismäßige Maßnahmen handelt", sagte Dortmunds Sport-Geschäftsführer Lars Ricken. "Willkürliche Aktionen zu starten, haben unsere Fans nicht verdient."
Der BVB habe Kenntnis davon erhalten, "dass einigen BVB-Fans die Ausreise nach Italien verweigert wurde". In einer Mitteilung des Fanbündnisses Südtribüne Dortmund heißt es: "Unseren Erkenntnissen zufolge fahndet die Bundespolizei insbesondere an deutschen Flughäfen nach bis zu 300 Anhängern, die aus fadenscheinigen Gründen an dem Besuch des morgigen Spiels gehindert werden sollen." Die Geschehnisse werden von dem Fan-Zusammenschluss als "regelrechter Spießrutenlauf" bezeichnet.
Andere Anhänger des Tabellenzweiten der Fußball-Bundesliga seien in ihren Unterkünften in Italien von der Polizei aufgesucht worden, teilte der BVB mit. Die aktive Fanszene der Dortmunder habe sich deswegen dafür entschieden, der Partie am heutigen Mittwoch (18.45 Uhr/DAZN und im Liveticker auf ntv.de) fernzubleiben. "Wer Fans in dieser Form behandelt, beschädigt nicht nur das Vertrauen der Betroffenen, sondern auch die Glaubwürdigkeit des Wettbewerbs insgesamt", sagte Jan van Leeuwen, der stellvertretende Vorsitzende der Fan- und Förderabteilung des BVB.
"Bei aller Nachvollziehbarkeit einer sicherheitsorientierten Risikobewertung eines Fußballspiels ist Borussia Dortmund über die Reichweite und Dimension der ergriffenen polizeilichen Maßnahmen mehr als überrascht", teilte der Verein mit.

Der FC Barcelona steht im Viertelfinale der Champions League. Die äußerst spielfreudige Mannschaft von Trainer Hansi Flick wirft Newcastle United in einem turbulenten Rückspiel raus. In der ersten Halbzeit sind die Dinge noch knapp, aber nach der Pause sorgt Barca für klare Verhältnisse und gewinnt mit 7:2 (3:2).












