
Bislang 217 Millionen Euro Soforthilfe auf den Weg gebracht
n-tv
Düsseldorf (dpa/lnw) - Drei Wochen nach dem verheerenden Hochwasser sind nach Angaben der Landesregierung rund 217 Millionen Euro als Soforthilfe auf dem Weg zu geschädigten Privatleuten, Kommunen und Unternehmen. Die Kommunen hätten mehr als 140 Millionen Euro zur Bewilligung von Bürgeranträgen erhalten, berichtete die "Westdeutsche Allgemeine Zeitung" (WAZ, Donnerstagsausgabe) unter Berufung auf Angaben der Staatskanzlei. Land und Bund haben zusammen 400 Millionen Euro als Soforthilfe für die Flutgebiete zugesagt.
Bürger, die in Existenznot stecken, können 1500 Euro pro Haushalt erhalten und zusätzlich 500 Euro für jede weitere Person. Insgesamt werden maximal 3500 Euro pro Haushalt ausgezahlt. Das Geld soll beim akuten Bedarf helfen, etwa an Nahrungsmitteln und Kleidung. Für besonders vom Hochwasser betroffene Städte und Gemeinden stehen 65 Millionen Euro bereits seit Mitte Juli zur Verfügung, wie ein Sprecher der Staatskanzlei bestätigte. Nach Angaben von Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart hat die nordrhein-westfälische Landesregierung zudem bislang 12,5 Millionen Euro Soforthilfe für betroffene Unternehmen bereitgestellt. Das Geld sei in der ersten Woche des Programms an die Städte und Gemeinden überwiesen worden. "Damit haben wir den Kommunen die Mittel für alle gemeldeten Anträge bereitgestellt", sagte der FDP-Politiker.
Wenn die schwarz-rote Regierung das Ruder noch einmal herumreißen will, bleibt nach Ansicht von CSU-Chef Söder nur ein kleines Zeitfenster: Angesichts der Wahlen im Herbst müssen mutige Schritte noch vor der Sommerpause gelingen. Beim Spitzensteuersatz zeichnet sich dabei schon der erste größere Dissens ab.












