
Berliner Rückkehrerin aus ehemaligem IS-Gebiet verhaftet
n-tv
Berlin (dpa/bb) - Eine 30-jährige IS-Rückkehrerin aus Berlin ist bei ihrer Ankunft in Deutschland verhaftet worden. Sie wird dringend verdächtigt, 2016 aus der deutschen Hauptstadt nach Syrien ausgereist zu sein und sich der terroristischen Vereinigung Islamischer Staat angeschlossen zu haben, wie die Generalstaatsanwaltschaft Berlin am Donnerstag mitteilte.
Ihr Ehemann sei ebenfalls aus Berlin nach Syrien ausgereist. Die deutsche Staatsangehörige soll ihre Kinder dort ideologisch im Sinn des IS erzogen und desolaten Lebensbedingungen ausgesetzt haben, so die Generalstaatsanwaltschaft. Sie sei am Mittwoch bei ihrer Einreise in Begleitung von zwei minderjährigen Kindern am Flughafen Frankfurt/Main verhaftet worden. Informationen darüber, ob sie inzwischen in Berlin sei, lägen der Generalstaatsanwaltschaft nicht vor.
Die Bundesregierung hatte am Mittwoch insgesamt acht Frauen mit ihren Kindern nach Deutschland fliegen lassen. Die Mütter sind dem Vernehmen nach alle freiwillig zurückgekehrt. Zuletzt lebten sie mehrere Jahre im Gefangenenlager Roj im Nordosten Syriens, das unter kurdischer Verwaltung steht. Humanitäre Helfer berichten seit Jahren von erbärmlichen Lebensumständen in diesem und anderen Gefangenenlagern, in denen sich mutmaßliche IS-Familien aufhalten.

Wenn die schwarz-rote Regierung das Ruder noch einmal herumreißen will, bleibt nach Ansicht von CSU-Chef Söder nur ein kleines Zeitfenster: Angesichts der Wahlen im Herbst müssen mutige Schritte noch vor der Sommerpause gelingen. Beim Spitzensteuersatz zeichnet sich dabei schon der erste größere Dissens ab.












