
Berichte widerlegen Trumps Behauptung zu "South Pars"-Angriff
n-tv
Israel greift das größte Gasfeld der Welt an, um dem Iran zu schaden. Die USA wissen nach Aussage von Präsident Trump nichts davon. Das entspricht Berichten zufolge aber nicht der Wahrheit. Stattdessen hätten sich Washington und Jerusalem vorher abgestimmt.
Israel greift das größte Gasfeld der Welt an, um dem Iran zu schaden. Die USA wissen nach Aussage von Präsident Trump nichts davon. Das entspricht Berichten zufolge aber nicht der Wahrheit. Stattdessen hätten sich Washington und Jerusalem vorher abgestimmt.
US-Medienberichte legen nahe, dass Präsident Donald Trump vor dem israelischen Angriff auf das bedeutende Gasfeld "South Pars" informiert war. Damit widersprechen sie Trumps Darstellung, die USA hätten von dem Schlag nichts gewusst.
Das "Wall Street Journal" berichtet, die USA seien im Bilde gewesen und hätten keine Einwände gehabt. Trump habe den Angriff gebilligt, um den Druck auf den Iran zu erhöhen, die Straße von Hormus freizugeben. Der Iran blockiert derzeit die für den globalen Ölexport wichtige Meeresenge. Das Gasfeld "South Pars" ist die weltweit größte bekannte Gasreserve - und liefert rund 70 Prozent der iranischen Gasversorgung.
Das US-Nachrichtenportal Axios schreibt, Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu und Trump hätten sich über das Vorgehen abgestimmt. Sowohl Axios als auch "Wall Street Journal" berufen sich auf US-amerikanische und israelische Beamte.
Am Mittwoch hatte Israel "South Pars" angegriffen. Trump schrieb daraufhin auf der Plattform Truth Social, Israel habe das Gasfeld "aus Wut über die Ereignisse im Nahen Osten" angegriffen. Die Vereinigten Staaten hätten nichts davon gewusst, betonte er.













