
Amokläufer von Graz war 21-Jähriger aus Umgebung
n-tv
An einer Schule im österreichischen Graz fallen während der mündlichen Abiturprüfungen Schüsse. Es gibt mehrere Tote und auch etliche Schwerverletzte. Innerhalb kurzer Zeit ist die Lage unter Kontrolle. Innenminister Gerard Karner und Vertreter der Sicherheitsbehörden beantworten in einer Pressekonferenz die wichtigsten Fragen.
Was ist passiert?
Gegen 10 Uhr fielen Schüsse am Bundesoberstufenrealgymnasium (BORG) in der Dreierschützengasse in Graz. Es handelt es sich um ein sogenanntes Bundes-Oberstufenrealgymnasium. An solchen Schulen sind Schülerinnen und Schüler in der Regel 14 Jahre und älter. Die Schule zeigt auf ihrer Webseite 17 Schulklassen und ein Foto von rund 40 Lehrkräften. Spezialeinheiten wurden sofort alarmiert. Innerhalb von 17 Minuten sei die Sicherheit am Tatort wiederhergestellt worden, erklärten Innenminister Gerhard Karner, der Generaldirektor für die öffentliche Sicherheit, Franz Ruf, sowie der steirische Landespolizeidirektor Gerald Ortner auf einer Pressekonferenz. Anschließend konnten die Rettungskräfte ihre Arbeit erledigen.
Rund 300 Einsatzkräfte seien vor Ort gewesen, verletzte Schülerinnen und Schüler wurden umgehend versorgt. Das Gebäude wurde evakuiert. Die meisten Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte wurden zu einem sicheren Treffpunkt geleitet. An der Schule fanden zum Zeitpunkt der Tat mündliche Abiturprüfungen statt. Es handelt sich laut dem ORF um die bisher verheerendste Attacke an einer österreichischen Schule.
