
„So ist es leider“: Nahverkehr steht am Donnerstag still – Verdi schließt weitere Streiks nicht aus
Frankfurter Rundschau
Der ÖPNV-Streik am Donnerstag trifft Millionen Fahrgäste. Sei aber notwendig, so Verdi-Chef Werneke. In Tarifverhandlungen käme man keinen Schritt weiter.
Berlin – In mindestens drei Bundesländern soll der Nahverkehr am Donnerstag, 19. März, streiken. Dazu rief Verdi am Montag auf. Betroffen sind unter anderem Bayern, Hamburg und Nordrhein-Westfalen. In Hessen und Bremen, Brandenburg und dem Saarland wurde ebenfalls mit Streiks gedroht. Ob diese stattfinden, hängt von Verhandlungen Anfang der Woche ab. Verdi-Vorsitzender Frank Werneke sagt im Gespräch mit der Frankfurter Rundschau von Ippen.Media: „Wir haben bereits zwei Tarifabschlüsse für Schleswig-Holstein und für Baden-Württemberg. Es gibt aber auch Bundesländer, da hat sich in den Nahverkehrs-Tarifverhandlungen so gut wie gar nichts bewegt. In einigen Bundesländern sind wir sogar mit Gegenforderungen der jeweiligen Arbeitgeber konfrontiert.“ Weitere zeitnahe Streiks schließt er nicht aus.




