
„Hoch angespannt“ - Deutsche Sicherheitsbehörden wappnen sich für Auswirkungen
Die Welt
Bundesinnenministerin Nancy Faeser hat erklärt, dass sich deutsche Behörden „auf jedes Szenario“ vorbereiten. Dazu gehören neben der Abwehr von Cybergefahren auch mögliche Fluchtbewegungen in Richtung Deutschland und der Nachbarländer.
Die deutschen Sicherheitsbehörden wappnen sich für Auswirkungen des Ukraine-Konflikts auch auf Deutschland. „Die Situation ist hoch angespannt“, sagte Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Samstagsausgaben). „Deshalb bereiten wir uns auf jedes Szenario vor und sind sehr wachsam. Das gilt für den Schutz von Einrichtungen in Deutschland, für die Abwehr von Cybergefahren und für mögliche Fluchtbewegungen in Richtung unserer Nachbarländer“, so Faser.
Die Funke-Blätter zitierten „Sicherheitskreise“ mit der Aussage: „Sollte es zu einer (russischen) Invasion kommen, sind auch Migrationsbewegungen zunächst innerhalb der Ukraine, aber auch insbesondere in Nachbarländer nicht auszuschließen.“ Aktuell seien aber keine Anhaltspunkte für verstärkte Migrationsbewegungen in Richtung Deutschland zu sehen.

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