
Wie lange reichen die Waffen im Nahost-Krieg?
RTL
USA, Israel und Iran halten ihre Waffenarsenale streng geheim - doch Berichte mit konkreten Zahlen dringen immer wieder an die Öffentlichkeit. Genau diese Informationen könnten den weiteren Kriegsverlauf im Nahen Osten maßgeblich bestimmen.
USA, Israel und Iran halten ihre Waffenarsenale streng geheim - doch Berichte mit konkreten Zahlen dringen immer wieder an die Öffentlichkeit. Genau diese Informationen könnten den weiteren Kriegsverlauf im Nahen Osten maßgeblich bestimmen. Eine Woche Krieg, 3000 attackierte Ziele - „und wir lassen nicht nach“: Das US-Militär informiert auf der Plattform X wieder über den Krieg im Iran. Die Kurzbilanz zu den Angriffen, verknüpft mit der Drohung, ist eine Machtdemonstration. In Kriegszeiten kommt es auch auf Zahlen an. Während einige geradezu in die Öffentlichkeit posaunt werden, sind andere gut gehütete Geheimnisse: Niemand kann mit Sicherheit sagen, wie groß das Waffenarsenal der einzelnen Kriegsparteien ist, weil kein Militär dazu offen Angaben macht. Wie es im Iran-Krieg weitergeht, hängt aber auch davon ab. Seit Tagen wird in den USA die Frage diskutiert, wie lange der Krieg fortgesetzt werden kann, ohne Gefahr zu laufen, dass die Munitionsvorräte zuneige gehen. Der demokratische Senator Mark Kelly, Mitglied im Streitkräfte-Ausschuss, warnte, die USA hätten keinen „unbegrenzten Vorrat“, wie CNN berichtete. Die Regierung weist derartige Sorgen zurück: Die USA verfügten über „mehr als genug Kapazitäten, um nicht nur den Einsatz „Gewaltiger Zorn“ erfolgreich durchzuführen, sondern weit darüber hinauszugehen“, behauptete Sprecherin Karoline Leavitt. Sie sprach von Waffenlagern an Orten, von denen viele Menschen nicht einmal etwas wüssten. US-Präsident Donald Trump verkündete, dass US-Rüstungsunternehmen zugestimmt hätten, die Produktion hochentwickelter Waffen deutlich zu erhöhen. Details blieben unklar. Schon vor Beginn des Krieges hatte eine angebliche Warnung vor Risiken eines Iran-Einsatzes von US-Generalstabschef Dan Caine an Trump Schlagzeilen gemacht, bei der er auf Engpässe bei Waffensystemen verwiesen haben soll. Caine soll auf Herausforderungen bei jedem größeren Einsatz gegen den Iran verwiesen haben, weil die Waffenbestände durch die Unterstützung Israels im Gaza-Krieg und der Ukraine gegen Russland geschrumpft seien, hatte die „Washington Post“ unter Berufung auf Insider berichtet.

Der Iran greift weiter Ziele in den Staaten rund um den Persischen Golf an. Erneut scheint es eine Attacke auf Dubais wichtigen Flughafen gegeben zu haben. Der Flugbetrieb wird vorerst ausgesetzt. Am Vormittag (10 Uhr Ortszeit/ 7 Uhr MEZ) sollten wieder erste Flieger starten und landen, wie die Fluglinie Emirates mitteilte.












