
Viele Schüsse bis zur Ausrottung der Wildschweine
Frankfurter Rundschau
Seit genau einem Jahr grassiert die Afrikanische Schweinepest in Südhessen. Die Tierseuche ist eingedämmt, aber noch lange nicht besiegt.
Genau ein Jahr ist es her, da wurde Amtstierärztin Katrin Stein durch einen Anruf aufgeschreckt: Ein Wildschwein aus dem Kreis Groß-Gerau, das das Löffler-Institut als Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit untersucht hatte, trage das Virus der Afrikanischen Schweinepest (ASP) in sich. Von da an war für das Veterinäramt, die Landwirtinnen, die Schweinehalter, das Forstamt, den Jagdverband und die Kreisverwaltung nichts mehr, wie es war. Trotz Restriktionen, Vorsichtsmaßnahmen, Drohnen- und Suchhundeeinsätzen sowie Zaunbau hat sich die Tierseuche in ganz Südhessen ausgebreitet – und grassiert immer noch.













