
Vereinzelte Japankäfer im Kreis Lörrach - keine Entwarnung
n-tv
Grün, gefräßig und gefürchtet: Die invasiven Schädlinge breiten sich in der Schweiz aus. Konsequenzen gibt es auch auf deutscher Seite. Nun zieht eine Region Bilanz zum Ende der Flugzeit.
Lörrach (dpa/lsw) - Bis zum Ende der Flugzeit hat sich im Landkreis Lörrach keine Population des gefürchteten Japankäfers etabliert. In Lockstoff-Fallen seien lediglich vereinzelte Exemplare der invasiven Schädlinge gewesen, teilte das Landratsamt mit. Dabei handele es sich um "Blinde Passagiere". "Trotz weiterer Funde von Japankäfern in Basel, Riehen und auch Freiburg wurde im Landkreis Lörrach bisher keine Population der invasiven Art festgestellt."
Entwarnung gab die Behörde aber nicht: "Denn Eier und Larven (Engerlinge) des Japankäfers können je nach Temperatur und Witterungsverhältnissen bis zu zwei Jahre im Erdboden überwintern." Daher gelten Maßnahmen zur Bekämpfung des Käfers mindestens drei Jahre seit dem letzten Käfernachweis.
So ist es etwa ganzjährig verboten, Erdmaterial vom Oberboden aus bestimmten Zonen zu transportieren. Bis zum Beginn der Flugzeit im Juni könnten aber nun wieder Grünabfälle herausgebracht werden.
