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Ukraine-Krise: USA halten wegen Russland bis zu 50.000 Soldaten bereit

Ukraine-Krise: USA halten wegen Russland bis zu 50.000 Soldaten bereit

Frankfurter Rundschau
Tuesday, January 25, 2022 05:35:44 AM UTC

Die Angst einer Invasion der Ukraine durch Russland bleibt weiter hoch. Die Nato versetzt ihre Truppen in Alarmbereitschaft und verstärkt ihre Präsenz an den Außengrenzen.

+++ Update, 25.01.2022, 6.05 Uhr: Die Truppen der Nato in Osteuropa sind aufgrund der Ukraine-Krise längst in Alarmbereitschaft. Die USA verstärkten ihre Militärpräsenz in den osteuropäischen Mitgliedsstaaten des Verteidigungsbündnisses um 8.500 Soldaten. Doch laut eines Berichts der New York Times könnte das erst der Anfang sein.

Wie die Zeitung berichtet, besprach US-Präsident Joe Biden die Lage an der Grenze der Ukraine im Verteidigungsministerium. Die Generäle versicherten ihm, das Pentagon könne innerhalb kurzer Zeit Truppenverbände mit bis zu 50.000 Soldaten in angrenzende Nato-Mitgliedsstaaten entsenden. - zusätzlich zu den rund 10.000 Nato-Soldaten, die bereits in nahe an Russland gelegenen Ländern wie Polen, Rumänien und der Türkei* stationiert sind. Daneben befinden sich außerdem rund 150 amerikanische Militärberater in der Ukraine selbst.

Sollte Russland aber tatsächlich einen Angriff auf die Ukraine beginnen, die bis jetzt stationierten Truppen der Nato könnte die russische Armee wohl kaum aufhalten. Bis zu 100.000 Mann stark sollten die Verbände bereits sein, die sich an der Grenze zur Ukraine eingefunden haben. „Es ist wahrscheinlich zu wenig zu spät, um Putin abzuschrecken“, sagte Jim Townsend, Nato-Berater in der Regierung von Präsident Barack Obama, gegenüber der New York Times.

+++ 21.12 Uhr: Wegen der Ukraine-Krise hat die US-Regierung nach Angaben des Verteidigungsministeriums rund 8500 Soldaten in den Vereinigten Staaten in erhöhte Bereitschaft versetzt. Ministeriumssprecher John Kirby betonte am Montag aber, eine Entscheidung über eine Verlegung dieser Truppen nach Europa sei noch nicht getroffen worden. Die entsprechenden Einheiten seien auf Anweisung von US-Präsident Joe Biden und nach Empfehlung von Verteidigungsminister Lloyd Austin in erhöhte Bereitschaft versetzt worden.

„So sind sie darauf vorbereitet, auf eine Bandbreite von Eventualitäten zu reagieren, einschließlich der Unterstützung der Nato-Reaktionskräfte, falls diese aktiviert werden“, sagte Kirby. Über die Aktivierung dieser „Nato Response Force“ (NRF) entscheide die Nato. Kirby sprach im Zusammenhang mit der erhöhten Bereitschaft von einer „Rückversicherung für unsere Nato-Verbündeten“.

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