
UEFA einigt sich mit Real Madrid: Aus für Super League
RTL
Real Madrid gibt als letzter Top-Club die großen Super-League-Pläne auf. In einer gemeinsamen Erklärung mit der UEFA wird auch Abstand von weiteren Gerichtsverfahren genommen.
Real Madrid gibt als letzter Top-Club die großen Super-League-Pläne auf. In einer gemeinsamen Erklärung mit der UEFA wird auch Abstand von weiteren Gerichtsverfahren genommen. Die umstrittene Super League im Fußball ist endgültig vom Tisch. Nach langem Rechtsstreit und einer möglichen Milliardenklage haben die UEFA und Real Madrid ihre heftige Auseinandersetzung um eine exklusive Spielklasse der Spitzenclubs beigelegt. Wie der Europäische Fußball-Kontinentalverband und der spanische Topverein mitteilten, habe man eine «Einigung zum Wohle des europäischen Club-Fußballs» getroffen. Damit endet ein seit 2021 schwelender, aufsehenerregender Streit zwischen dem Dachverband und Real Madrid als letztem von mehreren Clubs, die mit der geplanten Gründung einer eigenen Superliga für großen Wirbel gesorgt hatten. Einen Konkurrenz-Wettbewerb zur Champions League der UEFA wird es nun nicht mehr geben. Man habe eine Einigung getroffen, die den «Grundsatz des sportlichen Verdienstes respektiert, wobei der Schwerpunkt auf der langfristigen Nachhaltigkeit der Clubs und der Verbesserung des Fanerlebnisses durch den Einsatz von Technologie liegt», hieß es in einer gemeinsamen Mitteilung. Der Knackpunkt folgt in der Mitteilung im nächsten Absatz: «Diese Grundsatzvereinbarung wird auch dazu dienen, ihre Rechtsstreitigkeiten im Zusammenhang mit der europäischen Super League beizulegen, sobald diese Grundsätze umgesetzt sind.»













