
Thüringer Polizei bei E-Autos zögerlicher als andere Länder
n-tv
Auch bei der Thüringer Polizei bemühen sich die Verantwortlichen, den Ausstoß von Treibhausgasen zu reduzieren. Bei ihrer Fahrzeugflotte setzen die Beamten dabei bewusst auf ein Antriebskonzept nicht.
Erfurt (dpa/th) - So wie viele private Autofahrer macht inzwischen auch die Landespolizei bei der Verkehrswende mit – allerdings vergleichsweise vorsichtig: Nach Angaben des Thüringer Innenministeriums nutzen die Bediensteten der Landespolizei inzwischen zumindest für einen Teil ihrer Aufgaben Elektroautos.
Insgesamt gebe es bei der Polizei des Freistaats derzeit 44 vollelektrische Fahrzeuge, sagte ein Sprecher des Innenministeriums der Deutschen Presse-Agentur. Diese Autos würden etwa im allgemeinen Verwaltungsbereich eingesetzt, also zum Beispiel dann, wenn die Bediensteten auf Dienstreisen gingen. Auch für einzelne Fahrten im Zuge von Ermittlungen nutzten Polizisten inzwischen Elektroautos. Der Großteil der Polizei-Fahrzeuge in Thüringen fährt allerdings noch immer mit einem Verbrennungsmotor.
Andere Bundesländer sind beim Einsatz von Elektroautos bei der Polizei schon weiter: So gibt es nach Angaben des Innenministeriums in Baden-Württemberg dort nicht nur bereits insgesamt 190 elektrisch betriebene Fahrzeuge bei der Landespolizei. Neben Logistikfahrten ist ein erheblicher Teil von ihnen auch bereits im Streifendienst im Einsatz.
