
Staatsanwaltschaft fordert über sieben Jahre Haft für Marius Borg Høiby
RTL
Im Prozess gegen den ältesten Sohn der norwegischen Kronprinzessin hat die Staatsanwaltschaft in Oslo sieben Jahre und sieben Monate Haft für Marius Borg Høiby gefordert. Høiby ist in 40 Punkten angeklagt, ihm werden unter anderem vier Vergewaltigungen nach norwegischem Recht vorgeworfen.
Hammer vor Gericht!Im Prozess gegen den ältesten Sohn der norwegischen Kronprinzessin hat die Staatsanwaltschaft in Oslo sieben Jahre und sieben Monate Haft für Marius Borg Høiby gefordert. Høiby ist in 40 Punkten angeklagt, ihm werden unter anderem vier Vergewaltigungen nach norwegischem Recht vorgeworfen. Die Zeit, die Høiby bereits in der Untersuchungshaft verbracht hat, soll von der Haftstrafe abgezogen werden. Dabei handelt es sich nach Aussage der Staatsanwaltschaft um bislang 63 Tage. Außerdem verlangte die Anklage zum Schluss ihres Plädoyers am Mittwoch ein zweijähriges Kontaktverbot gegenüber einer Ex-Freundin. Lese-Tipp: Marius Borg Høiby bleibt in U-Haft Staatsanwalt Sturla Henriksbø forderte, Mette-Marits Sohn in 39 von 40 Anklagepunkten zu verurteilen. Lediglich für einen Verstoß gegen ein Kontaktverbot solle Høiby freigesprochen werden. In diesem Fall soll er seine Ex-Freundin trotz des Verbots versehentlich angerufen haben. Mette-Marits Sohn ist unter anderem in vier Fällen von Vergewaltigung nach norwegischem Recht angeklagt. In drei Fällen soll er Frauen im Genitalbereich berührt haben. In einem Fall soll es zur Penetration mit dem Penis gekommen sein. „Vergewaltigung kann tiefe Spuren hinterlassen und Leben zerstören”, sagte der Staatsanwalt laut der Zeitung Verdens Gang. Während der mutmaßlichen Taten sollen die Frauen geschlafen beziehungsweise ein Blackout gehabt haben.













