
Springen abgesagt - Jetzt ist es eine Dreischanzentournee
Die Welt
Zu instabil, zu gefährlich: Wegen zu starken Windes muss der dritte Wettbewerb der Vierschanzentournee in Innsbruck abgesagt werden. Nun kommt es zu einer Dreischanzentournee. Aber dennoch mit vier Springen.
Der Himmel über Innsbruck hatte sich zugezogen, dichte Wolken versperrten den Blick auf die Sonne, die Bäume bewegten sich im Takt des Windes, das riesige Schutznetz an der Skisprungschanze wölbte sich - und die Fähnchen flatterten an diesem Dienstagnachmittag heftig im Wind. Schon das ein ums andere Mal hatte der Föhn das dritte Springen der Vierschanzentournee eklatant beeinflusst: durch Verschiebungen und lange Pausen, durch wechselhafte Bedingungen von Athlet zu Athlet.
An diesem Dienstag war es zu viel. Schon der Probedurchgang musste abgesagt werden. Der Wettbewerb wurde im Anschluss von der ursprünglichen Startzeit um 13.30 Uhr immer ein bisschen weiter nach hinten verlegt - bis er schließlich abgesagt wurde. Der Wind war einfach zu stark und damit das Risiko für die Athleten zu groß. Ganz abgesehen davon, dass ein fairer Wettbewerb nicht möglich gewesen wäre. Und da es an der Bergisel-Schanze kein Flutlicht gibt, war der letzte mögliche Startzeitpunkt 15.00 Uhr.










