
Selenskyj spricht von "schwieriger Situation"
n-tv
In einer schwierigen Phase der US-Unterstützung gibt Ukraines Staatschef Selenskyj NBC ein Interview. Darin spricht er über Bedingungen für Verhandlungen und die Überlegenheit der russischen Luftwaffe. Die Bürger in der Heimat ruft er derweil zum Durchhalten auf.
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj ist "nicht bereit" zu Gesprächen mit Moskau, solange die russischen Truppen nicht aus seinem Land abziehen. Die USA wüssten, "dass ich nicht bereit bin, mit den Terroristen zu sprechen, denn ihr Wort ist nichts, sie wollen nur zerstören und töten", sagte er dem US-Sender NBC. "Sie müssen unser Territorium verlassen, erst dann kann die Welt die Diplomatie einschalten." Die Ukraine werde ihren Kampf gegen die Truppen von Kremlchef Wladimir Putin fortsetzen. "Wir sind nicht bereit, dem verdammten Terroristen Putin unsere Freiheit zu geben."
In den USA bröckelt die Unterstützung der Ukraine in der Politik. Zwar brachte die Regierung um Präsident Joe Biden jüngst ein weiteres Militärhilfe-Paket auf en Weg. Doch ein Milliarden-Programm hängt im parlamentarischen verfahren fest und wegen der Blockadehaltung der Republikaner kaum Aussicht auf Erfolg.
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