
Sechs Jahre Haft in Totschlagsprozess
n-tv
Frankenthal (dpa/lrs) - In einem Totschlagsprozess vor dem Landgericht Frankenthal ist der Angeklagte wegen einer angenommenen Tat im Affekt zu sechs Jahren Gefängnis verurteilt worden. Das teilte am Freitag eine Justizsprecherin mit. Der Staatsanwaltschaft zufolge soll der 23-Jährige 2022 in Speyer mit etwa 50 Stichen und Schnitten seine Lebensgefährtin getötet haben. Das Paar war aus Rumänien zum Arbeiten eingereist. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.
Die Verteidigung hatte für eine Strafe von weniger als drei Jahren plädiert. Hingegen forderte die Staatsanwaltschaft wegen Totschlags im Affekt sechs Jahre Haft. Dem sei das Gericht gefolgt, teilte die Sprecherin mit. Die Kammer sei nach dem Grundsatz "Im Zweifel für den Angeklagten" letztlich davon ausgegangen, dass der Mann zum Tatzeitpunkt nur vermindert schuldfähig war. Vermutlich habe ein Streit über die gemeinsamen Kinder den Angeklagten in Rage gebracht.

Die USA fahren zum Bedauern des ukrainischen Präsidenten Selenskyj mit ihrer Strategie fort, erhöhten Druck auf sein Land auszuüben. Sicherheitsgarantien soll es nur bei einem Rückzug aus dem Donbass geben. Im Parlament in Kiew bereitet man sich derweil wohl darauf vor, dass der Krieg noch lange gehen könnte.












