
Riskante Fehlfunktionen: US-Behörde verklagt Amazon wegen gefährlicher Produkte
Frankfurter Rundschau
Manche Produkte des Onlinehändlers Amazon können eine Gefahr für den Verbraucher darstellen. Aus diesem Grund hat eine US-Behörde jetzt Klage eingereicht.
Seattle - Der US-Verbraucherschutz CPSC (Consumer Product Safety Commission) hat den Onlinehändler Amazon verklagt. Amazon soll hunderttausende gefährliche Produkte auf seiner Plattform vertrieben haben. Die Klage von CPSC zielt darauf ab, den Onlinehändler zu Rückrufen zu verpflichten. Rückrufe sind in Deutschland gang und gäbe. Aus Gründen des Verbraucherschutzes müssen Hersteller über gefährliche Defekte oder mangelhafte Produkte informieren und betroffene Produkte unter Umständen auch zurückrufen und zurücknehmen. Händler sind nicht in derselben Weise verpflichtet. Dennoch dürfen sie solche Produkte nicht wissentlich verkaufen - etwas das Amazon in den USA getan haben soll. Der CPSC ist der Ansicht, dass Amazon den Verkauf von Produkten mit ernsthaftem Verletzungs- und Todesrisiko zugelassen habe. Das Unternehmen müsse nun rechtlich zur Verantwortung gezogen und dazu verpflichtet werden, Rückrufe für betroffene Produkte durchzuführen und eine volle Rückerstattung für sie anzubieten. Als Beispiele nannte der US-Verbraucherschutz folgende Produkte mit riskanten Fehlfunktionen:More Related News
