
Regierung plant Förderung für Umzug von Wirtschaftsarchiv
n-tv
Dresden/Leipzig/Borna (dpa/sn) - Der Umzug des Sächsisches Wirtschaftsarchivs von Leipzig nach Borna soll finanziell durch das Wirtschaftsministerium unterstützt werden. Bei Feierlichkeiten zum 30. Gründungsjubiläums des Vereins in Leipzig stellte Staatssekretär Thomas Kralinski (SPD) eine Förderung in Aussicht, wie das Ministerium am Freitag in Dresden mitteilte. Nach der Sommerpause im Landtag werde sich das Kabinett mit der geplanten Förderung in Höhe von 150 000 Euro befassen.
Das Archiv war den Angaben zufolge das erste regionale ostdeutsche Wirtschaftsarchiv. Es wurde am 5. April 1993 gegründet und dokumentiert die Wirtschaftsgeschichte in Sachsen. Heute gehören ihm alle sächsischen Industrie-, Handels- sowie Handwerkskammern an.
Den Angaben zufolge werden durch das Archiv derzeit etwa 350 Bestände von Unternehmen, Vereinen und Verbänden, Nachlässe sowie Dokumentationen verwaltet. Neben Akten, Plänen und Druckerzeugnissen gehörten auch etwa 60 000 Fotos zum Bestand. Der Umzug nach Borna im Landkreis Leipzig biete die Chance, die Ressourcen zu erweitern. Bei der Gründung sei das Archiv durch das Wirtschaftsministerium bereits mit einer Anschubfinanzierung unterstützt worden.

Die USA fahren zum Bedauern des ukrainischen Präsidenten Selenskyj mit ihrer Strategie fort, erhöhten Druck auf sein Land auszuüben. Sicherheitsgarantien soll es nur bei einem Rückzug aus dem Donbass geben. Im Parlament in Kiew bereitet man sich derweil wohl darauf vor, dass der Krieg noch lange gehen könnte.












