Primary Country (Mandatory)

Other Country (Optional)

Set News Language for United States

Primary Language (Mandatory)
Other Language[s] (Optional)
No other language available

Set News Language for World

Primary Language (Mandatory)
Other Language(s) (Optional)

Set News Source for United States

Primary Source (Mandatory)
Other Source[s] (Optional)

Set News Source for World

Primary Source (Mandatory)
Other Source(s) (Optional)
  • Countries
    • India
    • United States
    • Qatar
    • Germany
    • China
    • Canada
    • Singapore
    • World
  • Categories
    • National
    • International
    • Business
    • Entertainment
    • Sports
    • Special
    • All Categories
  • Available Languages for United States
    • English
  • All Languages
    • English
    • Hindi
    • Arabic
    • German
    • Chinese
    • French
  • Sources
    • India
      • AajTak
      • NDTV India
      • The Hindu
      • India Today
      • Zee News
      • NDTV
      • BBC
      • The Wire
      • News18
      • News 24
      • The Quint
      • ABP News
      • Zee News
      • News 24
    • United States
      • CNN
      • Fox News
      • Al Jazeera
      • CBSN
      • NY Post
      • Voice of America
      • The New York Times
      • HuffPost
      • ABC News
      • Newsy
      • USA TODAY
      • NBC News
      • CNBC
    • Qatar
      • Al Jazeera
      • Al Arab
      • The Peninsula
      • Gulf Times
      • Al Sharq
      • Qatar Tribune
      • Al Raya
      • Lusail
    • Germany
      • DW
      • ZDF
      • ProSieben
      • RTL
      • n-tv
      • Die Welt
      • Süddeutsche Zeitung
      • Frankfurter Rundschau
    • China
      • China Daily
      • BBC
      • The New York Times
      • Voice of America
      • Beijing Daily
      • The Epoch Times
      • Ta Kung Pao
      • Xinmin Evening News
    • Canada
      • CBC
      • Radio-Canada
      • CTV
      • TVA Nouvelles
      • Le Journal de Montréal
      • Global News
      • BNN Bloomberg
      • Métro
    • Singapore
      • CNA
      • The Straits Times
      • Lianhe Zaobao
"Not my King": Leiser Protest im trauernden Großbritannien

"Not my King": Leiser Protest im trauernden Großbritannien

DW
Friday, September 16, 2022 06:48:57 PM UTC

Die Mehrheit der Briten stützt den König. Doch es gibt trotz Trauer um die Queen auch Proteste gegen Charles III. Anti-Royalisten melden sich auch im Commonwealth. Aus London Bernd Riegert.

Hunderttausende stehen Schlange, um den Sarg der von Königin Elizabeth II. zu sehen. Zehntausende Menschen legen täglich am Buckingham Palace, in Windsor Castle und an anderen Palästen der Royals im ganzen Land Blumen nieder. Die Kondolenzbücher füllen sich mit herzergreifenden Geschichten über Begegnungen mit der verstorbenen Königin. Ihr Sohn und Nachfolger, König Charles III., bereiste derweil alle vier Nationen seines Vereinigten Königreichs, Schottland, England, Wales und Nordirland. Überall wurde er zum König ausgerufen, hielt er Reden, wurde er geehrt mit viel militärischem Pomp und der Nationalhymne "God save the King". Doch trauert wirklich ganz Großbritannien und Nordirland und wünschen sich alle einen neuen Windsor als Staatsoberhaupt?

In Edinburgh, Cardiff und auch London gab es ganz vereinzelt leisen Protest gegen den neuen König. Die Polizei verhaftete in Schottland zum Beispiel Simon Hill, weil der dem König zugerufen hatte: "Wer hat Sie gewählt?" Inzwischen hat die Polizeiführung eingeräumt, dass solche Verhaftungen wohl nicht gerechtfertigt waren und jeder natürlich das Recht habe, seine Meinung zu äußern und zu protestieren, auch während eines Wechsels an der Spitze der Monarchie.

Der Anwalt Paul Powlesland aus London setzt sich für die Protestler und für die Meinungsfreiheit ein. Er stellte sich selbst vor das Parlamentsgebäude, als Charles zum König proklamiert wurde, und hielt nur ein leeres weißes Blatt Papier in die Höhe. Auch ihm drohte ein Polizist nach ein paar Minuten Arrest an, sollte er etwas Despektierliches, Anti-Royales auf seinen Zettel schreiben. Paul Powlesland löste mit seiner Aktion eine Debatte über Meinungsfreiheit in Großbritannien aus, das sich nicht nur als Erfinderin der konstitutionellen Monarchie, sondern auch als Mutterland der Demokratie feiert.

"Letzte Woche war ich zwar wie viele Briten intellektuell gegen die Monarchie eingestellt, aber ich mochte die Queen sehr und habe mich deshalb nicht engagiert. Aber was ich in diesen Tagen erlebt habe, hat mich in einen Republikaner verwandelt", sagt Powlesland im Gespräch mit der DW. "Ich möchte nicht, dass Charles mein König ist. Ich glaube nicht mehr an die Monarchie." Diesen Glauben könnten noch mehr Briten verlieren, denn laut einer Meinungsumfrage vom Frühjahr 2022 waren 22 Prozent der Menschen für eine Abschaffung der Monarchie, spätestens sobald Elizabeth II. das Zeitliche segnet. Unter den jungen Leuten lag der Anteil bei mehr als einem Drittel.

König Charles III.und seine mit Skandalen beschäftigte Familie würde noch viel Gegenwind bekommen, jetzt wo die Queen nicht mehr sei. Davon ist Graham Smith überzeugt. Er ist Sprecher von "Republic", einer antimonarchistischen Lobbygruppe, die nach eigenen Angaben 80.000 Unterstützer hat. "Charles wurde König ohne Zustimmung, Diskussion oder Debatte. Das ist einfach automatisch passiert. Es gibt keinen Versuch, eine ernsthafte Debatte zu führen. Das ist völlig falsch", sagte Graham Smith der DW. "Republic" wirft Charles vor, persönlich nicht für die Aufgaben eines Staatsoberhauptes fit zu sein. Der ganze royale Familienbetrieb sei außerdem viel zu teuer und Geldverschwendung für die britischen Steuerzahler.

Read full story on DW
Share this story on:-
More Related News
75 Jahre BKA: Schwergewicht im Kampf gegen Kriminalität

Das 1951 gegründete Bundeskriminalamt wurde über Jahrzehnte von Männern mit Nazi-Vergangenheit dominiert. Heute ist das BKA ein zentraler Baustein in Deutschlands Sicherheitsarchitektur – auch international.

Priester mit indischen Wurzeln wird Bischof in Deutschland

Mit Pater Joshy kommt die Vielfalt der katholischen Weltkirche bei den deutschen Bischöfen an: Ordensmann Joshy George Pottackal, geboren in Indien, wird Weihbischof in Mainz.

Grüne ringen nach Özdemirs Wahlsieg um den Kurs der Partei

Cem Özdemir hat die Landtagswahl in Baden-Württemberg mit dem Verzicht auf viele grüne Inhalte gewonnen. Seine Partei überlegt noch, ob sie das gut findet.

Antisemitismus: Europas Rabbiner fürchten wachsende Gewalt

Eigentlich ein historischer Tag: Mehr als hundert Rabbiner sind zu Gast im Herzen Berlins. Doch die Sorgen über wachsenden Judenhass und Gewalt nach dem 7. Oktober 2023 überschatten jede Feierlichkeit.

Studie: Diskriminierung in Deutschland ist Massenphänomen

Im Supermarkt, bei der Wohnungssuche, bei der Arbeit: Millionen Menschen erleben in Deutschland Diskriminierungen. Eine neue Studie zeigt das Ausmaß.

Ramstein Air Base: Militärisches Drehkreuz der USA in Europa

Der US-Luftwaffenstützpunkt Ramstein in Deutschland spielt für die Vereinigten Staaten eine wichtige Rolle. Umstritten war er schon immer, wegen des Iran-Kriegs auch jetzt wieder.

AfD mit Rekordergebnis in Westdeutschland

Bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg konnte die in Teilen rechtsextreme AfD ihr Ergebnis auf knapp 19 Prozent fast verdoppeln. Angesichts zahlreicher parteiinterner Krisen bleibt die Freude aber verhalten.

Wahl in Baden-Württemberg: Grüner Cem Özdemir knapp vorn

Bei der Landtagswahl 2026 im Bundesland Baden-Württemberg liegen die Grünen hauchdünn vor der CDU. Cem Özdemir könnte damit der erste Ministerpräsident mit türkischen Wurzeln werden. Für die SPD ist die Wahl desaströs.

Instagram-Accounts verharmlosen Holocaust - Kritik an Meta

In Instagram-Posts werden NS-Täter glorifiziert - Kriegsverbrechen und die Beteiligung am Holocaust dagegen verschwiegen. Opferverbände sprechen von einem "Anschlag auf die Würde der Überlebenden".

Wahl in Baden-Württemberg: Grüne und CDU fast gleichauf

Aus der Landtagswahl in Baden-Württemberg am 8. März könnte die CDU als Sieger hervorgehen. Nach 15 Jahren mit einem grünen Regierungschef. Aber der Vorsprung vor den Grünen ist denkbar gering.

Deutschland erleichtert den Abschuss von Wölfen

Der deutsche Bundestag hat eine Gesetzesänderung verabschiedet, die den Abschuss von Wölfen unter bestimmten Umständen wieder gestattet. Während Landwirte die Novelle begrüßen, lehnen Naturschutzorganisationen sie ab.

Völkerrecht: Ramstein-Urteil ohne Gewicht für Iran-Krieg?

Der US-Luftwaffenstützpunkt Ramstein durfte für tödliche Drohnenangriffe auf den Jemen genutzt werden, urteilte das Bundesverfassungsgericht 2025. Ist das ein Freibrief für die Nutzung im Iran-Krieg? Eher nicht.

Iran-Krieg: Gerät die Bundeswehr zwischen die Fronten?

Die Bundeswehr beteiligt sich nicht am Krieg im Iran. Angriffe aus dem Iran trafen jedoch auch Stützpunkte der Bundeswehr im Nahen Osten. Werden die deutschen Soldaten abziehen müssen?

Die Linke und der Antisemitismus: Wie groß ist das Problem?

Ein Landesverband der Linkspartei lehnt den "heute real existierenden Zionismus" ab. Bestreitet er das Existenzrecht Israels? Ist der Beschluss antisemitisch? Die Partei bemüht sich um Schadensbegrenzung.

SPD in Not: Wie geht es weiter mit der Bundesregierung?

In Deutschland stehen große Reformen an. CDU/CSU wollen loslegen, doch die SPD ist nach zwei Niederlagen bei Landtagswahlen massiv geschwächt.

SPD in Not: Wie geht es weiter mit der Bundesregierung?

In Deutschland stehen große Reformen an. CDU/CSU wollen loslegen, doch die SPD ist nach zwei Niederlagen bei Landtagswahlen massiv geschwächt.

Rheinland-Pfalz: CDU und AfD gewinnen, SPD im Abwärtsstrudel

Es war nur eine Regionalwahl. Aber für die Bundesregierung hat sie Signalwirkung. Die Sozialdemokraten verlieren erneut, die Partei gerät immer tiefer in die Krise.

Iran hinterfragt Ramsteins Rolle für US-Angriffe

Die Bundesregierung soll klären, ob die Nutzung des Luftwaffenstützpunkts Ramstein durch die USA im Iran-Krieg als Angriffshandlung gewertet werden kann.

Iran hinterfragt Ramsteins Rolle für US-Angriffe

Die Bundesregierung soll klären, ob die Nutzung des Luftwaffenstützpunkts Ramstein durch die USA im Iran-Krieg als Angriffshandlung gewertet werden kann.

Rheinland-Pfalz: Landtagswahl wird zur Richtungsentscheidung

In Rheinland-Pfalz wird gewählt. Das hat auch für die Bundesregierung Bedeutung. Doch nicht nur politisch lohnt sich ein Blick auf das Bundesland.

Ausländische Fachkräfte: Das Märchen vom "fertigen Produkt"

Deutschland braucht Nachwuchs für den Arbeitsmarkt - und neue Ideen, damit Ausländer nicht nur kommen, sondern bleiben. Dazu gehört auch, mit den Erwartungen von Betrieben und Fachkräften besser umzugehen.

Teures Benzin: "Die Wucht der Weltpolitik im Geldbeutel"

Der Iran-Krieg lässt die Benzin- und Diesel-Preise in Deutschland stark ansteigen. Die Regierung will Maßnahmen dagegen auf den Weg bringen, auf höhere Steuern für die Konzerne verzichtet sie.

CDU/CSU und AfD: Risse in der Brandmauer

Offiziell lehnen die Unionsparteien in Deutschland Kooperationen mit der teilweise rechtsextremen AfD ab. Zugleich wird diskutiert, ob diese Abgrenzung politisch tatsächlich Bestand hat.

CDU/CSU und AfD: Risse in der Brandmauer

Offiziell lehnen die Unionsparteien in Deutschland Kooperationen mit der teilweise rechtsextremen AfD ab. Zugleich wird diskutiert, ob diese Abgrenzung politisch tatsächlich Bestand hat.

Merz: vom Trump-Versteher wieder zum Trump-Kritiker

Bundeskanzler Friedrich Merz geht durch den Iran-Krieg erneut auf Distanz zum US-Präsidenten, nachdem er lange Verständnis gezeigt hatte. Von einer Beteiligung Deutschlands an diesem Krieg will er nichts wissen.

© 2008 - 2026 Webjosh  |  News Archive  |  Privacy Policy  |  Contact Us