
Neue Erdbeben an Italiens Supervulkan: Jetzt rumpelt es bis an die Küste
Frankfurter Rundschau
Ein spürbares Beben vor Bagnoli, kurz darauf die nächste Erschütterung in Pozzuoli: Vor Italiens Supervulkan gibt es noch keine Entwarnung.
Pozzuoli – Westlich der italienischen Millionenmetropole Neapel liegt ein aktiver Supervulkan. Am Samstag (22. November) kam es in den dortigen vulkanischen Gebieten, den sogenannten Phlegräischen Feldern, zu zwei Erdbeben. Das erste ereignete sich kurz nach 15 Uhr vor der Küste der Hafenstadt Pozzuoli und erreichte eine Magnitude von 2,2. Gegen 18.55 Uhr bebte die Erde in Neapels Stadtteil Bagnoli mit einer Stärke von 3,0, wie das italienische Nachrichtenportal Rai News berichtete. In der seismisch sehr aktiven Zone, kommt es laut dem Nationalen Institut für Geophysik und Vulkanologie (INGV) zu sogenannten Erdbebenschwärmen, „wobei jeder Schwarm im Durchschnitt etwa einen Tag dauert“, so die Forschenden.

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