
Neokolonialismus von deutschen Start-up-Gründern löst Ekel aus
Frankfurter Rundschau
Selbstständige und Start-up-Gründer reisen im Winter gerne mal in den Süden. Ein Historiker sieht Parallelen zu „goldsuchenden Conquistatoren“.
Frankfurt – „Geht es euch gut?“, fragt Pauline Sophia Machtholz die deutsche Gründerszene in einem „Rage-Posting“ auf Linkedin. Ihr Vorwurf: Unternehmer und Digital Nomads betreiben „digitalen Neokolonialismus“, wenn sie dem europäischen Winter entfliehen, indem sie nach Kapstadt (Südafrika) reisen und dort im Beach-Club chillen. Während Einheimischen der Strom abgestellt wird, sitzen privilegierte Europäer in Coworking-Spaces mit Diesel-Generatoren. „Eure Slack-Notifications ploppen auf, während ein paar Straßen weiter die Lebensmittel im Kühlschrank der Einheimischen verrotten und Kinder im Dunkeln Hausaufgaben machen“, schreibt sie.

Experte über schwarzen Regen in Teheran: „Sehr toxisches Gemisch“ kann tausende Kilometer vordringen
Bomben und Feuer entlassen im Iran-Krieg giftigste Stoffe in die Luft. Die WHO warnt vor Ausbreitung. Ein Experte erklärt, wie weit der Ruß reisen könnte.












