Lewis Hamilton kann nicht noch eine Liebe verlieren
Die Welt
Nach eigener Einschätzung sieht der siebenmalige Weltmeister sein Engagement bei Ferrari als nutzlos an. Dabei gibt es einige Mutmacher für Lewis Hamilton. Nur sein Traum ist am Ende – er dagegen muss der Formel 1 auf jeden Fall erhalten bleiben.
Nach eigener Einschätzung sieht der siebenmalige Weltmeister sein Engagement bei Ferrari als nutzlos an. Dabei gibt es einige Mutmacher für Lewis Hamilton. Nur sein Traum ist am Ende – er dagegen muss der Formel 1 auf jeden Fall erhalten bleiben. Er träumte in Rot – und plötzlich sah er Schwarz. Was wurde nicht alles geschrieben und hineininterpretiert in seinen geplatzten Traum vom achten WM-Titel: Lewis Hamilton am Ende. Nein, der schnellste geadelte Rennfahrer der Welt ist nicht am Ende. Nur sein Traum. Die Wirklichkeit hat Sir Lewis Hamilton aufgeweckt (wie erneut nur ein sechster Platz in Monza – und WM-Sechster der Gesamtwertung). Muss man am Ende sein, nur weil ein Traum zu Ende ist? Nein. Deshalb wird der Brite auch in der nächsten Saison im Ferrari sitzen. Es gibt zwei plausible Gründe. Der Erste: Würde der 40-Jährige in diesem jetzigen Stadium das Cockpit für immer verlassen, würde er eine Bremsspur als der größte Verlierer der Formel 1 hinterlassen. Einer, der den Kampf gegen sein Sportgerät aufgibt. Einer, der den Kampf gegen sich selbst aufgibt. Der Zweite: Die neuen Autos ab 2026 kommen seinem Fahrstil eher entgegen als die jetzigen. Also: Warum nicht noch einen Versuch starten, um sich und der Welt zu beweisen, dass er nicht „nutzlos für Ferrari“ (so seine viel zitierte Frust-Selbsteinschätzung) ist.













