
Krisenmodus: Friedrich Merz trifft Donald Trump im Weißen Haus
Frankfurter Rundschau
Der Kanzler ist der erste Regierungschef bei Trump nach den Iran-Angriffen. Beide Politiker stehen unter enormem Druck in der Krise.
Washington, D.C. – Keine Vorfahrt mit dem Wagen vor dem Haupteingang des Weißen Hauses, sondern der diskrete Weg durch den Seiteneingang: Der Termin von Bundeskanzler Friedrich Merz bei US-Präsident Donald Trump hatte alle Anzeichen eines Arbeitsbesuches. Merz ist, so will es der Zufall, an diesem Dienstagmittag in Washington der erste Regierungschef, den US-Präsident Donald Trump im Weißen Haus empfängt, seit die USA gemeinsam mit Israel den Iran attackieren. Der Termin mit dem Kanzler wurde schon im Dezember festgelegt. Seitdem hat sich die Weltlage mehrfach gedreht – und damit auch die Schwerpunkte des Gesprächs. Der Krieg im Nahen Osten überschattet nun alles, auch den in der Ukraine. Der ist den Europäern sehr viel wichtiger, droht aber in den Hintergrund zu geraten.













