
Koalitionsstreit über Erbschaftssteuer – CDU nennt SPD-Vorstoß „mausetot“
Frankfurter Rundschau
Die Union hält die SPD-Pläne zur Reform der Erbschaftsteuer für gescheitert. Die SPD würde hingegen gerne eine Debatte ohne „übliche Reflexe“ führen.
Berlin – Das Jahr ist noch keine vier Wochen alt und schon zeigt die schwarz-rote Koalition, dass sie es in Sachen öffentlicher Disharmonie locker mit der abgelösten Ampel aufnehmen kann. Aktueller Zankapfel ist ein Vorschlag der Sozialdemokrat:innen, die Erbschaftssteuer zu reformieren. Der Plan: Privatpersonen sollen eine Million Euro steuerfrei erben können. Beim Vererben von Firmen soll ein Freibetrag von fünf Millionen Euro gelten, darüber fallen Steuern an. Die Steuerzahlung kann auf bis zu 20 Jahre gestreckt werden, wenn sich die Erben zum Erhalt von Arbeitsplätzen verpflichten.
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