Iran hat Bundeswehr-Feldlager in Irak und Jordanien beschossen
Die Welt
Im Zuge seiner Vergeltungsschläge hat der Iran auch Einrichtungen im Nahen Osten beschossen, in denen Bundeswehrsoldaten stationiert sind. Und: Der ehemalige iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad ist bei einem Luftangriff in Teheran getötet worden. Mehr im Liveticker.
Im Zuge seiner Vergeltungsschläge hat der Iran auch Einrichtungen im Nahen Osten beschossen, in denen Bundeswehrsoldaten stationiert sind. Und: Der ehemalige iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad ist bei einem Luftangriff in Teheran getötet worden. Mehr im Liveticker. Israel und die USA haben den Iran am Samstagmorgen angegriffen. Dabei wurde auch das geistliche Oberhaupt Ajatollah Ali Chamenei getötet, wie US-Präsident Donald Trump erklärte. Wenige Stunden später bestätigten iranische Staatsmedien den Tod des Revolutionsführers, der seit 1989 an der Macht war. Der Iran reagierte mit Gegenangriffen auf US-Basen, Israel und arabische Verbündete der USA. Alle Ereignisse rund um den Angriff auf den Iran im Liveticker: Der Iran hat bei seiner Reaktion auf den Angriff der USA und Israels auch Militärbasen im Irak und Jordanien ins Visier genommen, in denen die Bundeswehr stationiert ist. Das bestätigte ein Sprecher des Operativen Führungskommandos der Bundeswehr gegenüber WELT TV. Die überwiegende Zahl der Soldaten war demnach zum Zeitpunkt des Angriffs in Schutzräumen. Bei dem Angriff sei kein Bundeswehrsoldat verletzt worden. Aus dem irakischen Erbil seien als Sicherheitsmaßnahme bereits am 20. Februar Soldaten ausgeflogen, so der Sprecher. Aufgrund der Sicherheitslage können zum jetzigen Zeitpunkt keine weiteren Soldaten ausgeflogen werden. Es sei sicherer für die Soldaten dort zu bleiben.



