
Image-Schaden für die AfD: Partei-Spitze erlässt Kontaktverbot zu Martin Sellner
Frankfurter Rundschau
Die AfD hatte engen Kontakt zu Rechtsextremist Martin Sellner. Jetzt wollen Weidel und Chrupalla keine öffentlichen Auftritte mehr mit ihm.
Berlin – Martin Sellner hat zurückgegeltes dunkles Haar, die Seiten sind kurz geschoren. Auf Pressebildern sieht man ihn meist in einem sportlich geschnittenen Anzug mit Hemd und Krawatte. Der Ende dreißigjährige Österreicher ist einer der bekanntesten Rechtsextremisten, er ist eine zentrale Figur der rechtsextremen Identitären Bewegung. Und für die AfD ist er nun zur persona non grata geworden: Der Bundesvorstand verschickte nach Bild- und ARD-Berichten am Montag (9. Februar) eine Mail, die alle Landes-, Bezirks- und Kreisvorstände anwies, sich nicht mehr mit Sellner sehen zu lassen.
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