
IG Metall: Gläserne Manufaktur soll Forschungsort werden
n-tv
Sie war einmal das Prestigeprojekt von Volkswagen - die Gläserne Manufaktur. Im Dezember endet hier die Autoproduktion. Wie geht es weiter?
Dresden (dpa/sn) - Die Gläserne Manufaktur von Volkswagen in Dresden soll von der Werkbank zum Wissenschaftsstandort werden. So schwebt es zumindest der IG Metall und dem Betriebsrat der Manufaktur vor. Ihr Konzept unter dem Motto "Neustart Faszination Forschung", beruht auf drei Säulen, teilte die IG Metall mit.
Neben "Forschung am Automobil der Zukunft" mit Schwerpunkt Autonomes Fahrer solle der "Erlebnischarakter" der Manufaktur mit Montage von Vorserien- und Sonderfahrzeugen sowie Testparcours und einem Fabriklabor erhalten bleiben, so die IG Metall. Zudem solle das Gebäude am Rande des Großen Gartens in Dresden für die Auslieferung weiterer Marken des VW-Konzerns genutzt werden. So entstehe ein Gewinn für den gesamten Konzern, indem Ideen aus der Forschung in die industrielle Anwendung gebracht würden.
Betriebsrat und IG Metall sprechen von einer "sinnvollen Arbeit für alle". Verstärkte Forschung, Sonderfahrzeugbau und ausgeweiteter Vertrieb könnten das Ende der Serienproduktion kompensieren. Die Belegschaft der Gläsernen warte seit Monaten auf Antworten.
