
Gisdol kündigt bei Lok Moskau - ein anderer Deutscher übernimmt
Die Welt
Markus Gisdol ist nach viereinhalb Monaten nicht mehr Trainer von Lok Moskau. Der frühere HSV-Coach könne eine Anstellung mit seinem Gewissen nicht mehr vereinbaren. Andere Deutsche bleiben hingegen in Russland.
Markus Gisdol ist nicht mehr Trainer beim russischen Fußballklub Lokomotive Moskau. Wie der Hauptstadtklub am Dienstag ohne Angabe von Gründen mitteilte, trenne man sich von dem 52-Jährigen, der in der Bundesliga schon die TSG Hoffenheim, den Hamburger SV und den 1. FC Köln trainiert hat.
Die Begründung für seinen Rücktritt nach nur viereinhalb Monaten lieferte Gisdol selbst. „Fußballtrainer ist für mich der schönste Job der Welt. Ich kann meiner Berufung aber nicht in einem Land nachgehen, dessen Staatsführer einen Angriffskrieg mitten in Europa verantwortet. Das geht mit meinen Werten nicht überein“, sagte er zu „Bild“.







