
Flüssiggas-Tanker treibt auf Malta zu! Insel wappnet sich für Notfall
RTL
Die „Arctic Metagaz“ gerät im Mittelmeer überraschend in Brand. Die Besatzung kann gerettet werden, doch der Gastanker treibt nun auf Malta zu - und könnte zur Gefahr für andere Schiffe werden, auseinanderbrechen oder sinken.
Die „Arctic Metagaz“ gerät im Mittelmeer überraschend in Brand. Die Besatzung kann gerettet werden, doch der Gastanker treibt nun auf Malta zu - und könnte zur Gefahr für andere Schiffe werden, auseinanderbrechen oder sinken. Wegen eines beschädigten Flüssiggas-Tankers aus Russland, der im Mittelmeer treibt, hat Malta einen Notfallplan in Kraft gesetzt. Der 277 Meter lange Tanker „Arctic Metagaz“ werde möglicherweise am Sonntagabend oder Montag maltesische Gewässer vor der Westküste der Insel erreichen, hieß es von dortigen Behörden. Beteiligt sind neben den Schifffahrtsbehörden auch das Außenministerium des EU-Landes sowie der Zivilschutz. Der Tanker war am Dienstag vergangener Woche vor der Küste Libyens nach Explosionen in Brand geraten. Russland wirft der Ukraine vor, das Schiff mit einem unbemannten Drohnenboot angegriffen zu haben. Die Besatzung aus 30 Mann sei gerettet worden. Die libysche Küstenwache hatte zunächst berichtet, das Schiff sei untergegangen. Dann tauchten aber Fotos auf, die die „Arctic Metagaz“ mit erheblicher Schlagseite zeigen. In erster Instanz hat Malt nun Schlepper in Bereitschaft versetzt, während die maltesischen Streitkräfte regelmäßige Überwachungsflüge über dem Schiff durchführen, um dessen Bewegungen zu beobachten. Die maltesischen Schifffahrtsbehörden warnen bereits seit Tagen, der Gastanker könne zur Gefahr für andere Schiffe werden. Zwischenzeitlich hatte es geheißen, das Schiff treibe in internationalen Gewässern auf die italienische Insel Lampedusa zu. Inzwischen driftet es nach Angaben der Behörden jedoch Richtung Malta - abhängig von Meeresströmungen sowie der Windrichtung.

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