
FDP-Chef Dürr: Liberale radikaler Gegenentwurf zum Weiter so
n-tv
Die FDP Mecklenburg-Vorpommern ist zu einem Parteitag zusammengekommen, um ihr Wahlprogramm für die Landtagswahl im September aufzustellen. Was wird ins Zentrum gestellt?
Die FDP Mecklenburg-Vorpommern ist zu einem Parteitag zusammengekommen, um ihr Wahlprogramm für die Landtagswahl im September aufzustellen. Was wird ins Zentrum gestellt?
Schwerin (dpa/mv) - Nach der massiven Niederlage der FDP bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg hat der Bundesvorsitzende Christian Dürr seine Partei dazu aufgerufen, sich als "radikaler Gegenentwurf zum Weiter so" in Deutschland zu profilieren. In einem Video-Grußwort an den Programmparteitag der Liberalen in Mecklenburg-Vorpommern zur Landtagswahl sagte er: "Ja, es sind harte Zeiten für die FDP und für Deutschland."
Jobs gingen verloren und der Traum, durch eigene Leistung im Leben etwas reißen zu können, drohe für viele zu zerplatzen. So könne es in Deutschland nicht weitergehen. "Wir müssen der radikale Gegenentwurf zu Weiter so sein", forderte Dürr.
Gegen ein Weiter so in der eigenen Partei richtet sich ein Dringlichkeitsantrag an den Landesparteitag, den die rund 100 Delegierten am Sonntag diskutieren wollen. Die Einbringer fordern eine Neuwahl des Bundesvorstands beim Bundesparteitag im Mai.
Dürr sprach sich in seinem Grußwort für einen starken Staat in der Bildungspolitik aus. Zwei Jahre vor der Einschulung müsse die Sprachentwicklung getestet werden, mit dem Ziel, dass dann nur Kinder eingeschult werden, die ausreichend die deutsche Sprache beherrschen. Wenn es um die persönliche Lebensführung der Bürger gehe, müsse sich der Staat hingegen zurückhalten.













