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Erfolgreich untergehen: Putins Weg in den verdienten Niedergang

Erfolgreich untergehen: Putins Weg in den verdienten Niedergang

Frankfurter Rundschau
Saturday, March 05, 2022 04:04:16 AM UTC

Der Angriff auf die Ukraine und die Macht des Geldes könnten Putin zum Verhängnis werden. Ein Gastbeitrag des Satirikers Jörg Schneider.

Folgendes: Wenn sich die politische Diskussionskultur zukünftig auch weiterhin an einem Auseinandersetzungsgrad orientiert, der weniger an ein zivilisiertes und friedliches Miteinander andockt, als vielmehr an den Verhaltenskodex der Auslandsreisen Dschingis Khans erinnert, dann ist das für die Gesamtglaubwürdigkeit einer vermeintlich friedliebenden Gesellschaft (die man sich im mittlerweile 21. Jahrhundert der abgezählten Menschheitsgeschichte ja durchaus mal wünschen könnte) in etwa so verräterisch, als taufte man sein neu erworbenes Schiff auf den Namen „Unsinkbar II“.

Alles in allem leider mal wieder mal kein allzu glänzendes Zeugnis für unsere evolutionäre Unentbehrlichkeit, die sich ja gerade unsere Dümmsten immer wieder gerne selbst attestieren. Oder anders; wer so zeitbombig tickt wie Wladimir Putin, der hat sich sein politisches Aussterben auch redlich verdient.

Vor einigen Tagen schrieb ich hier über die Aggressionsmotivation eines Mannes, der sich „offenbar nicht so recht zwischen Minderwertigkeitskomplex und Größenwahn entscheiden kann, sondern sicherheitshalber einfach beides auf einmal annektiert.“ Dem würde ich gerne noch etwas hinzufügen:

Terry Pratchett, seines Zeichens ebenso gewiefter wie primaer Autor wusste in einem seiner Romane: „Als Verrückter genoss man gewisse Privilegien. Zum Beispiel zögerten andere Leute, einen an bestimmten Dingen zu hindern – weil sie fürchteten, dadurch alles noch schlimmer zu machen“. Ein Grund, die Verrückten gewähren zu lassen? Keinesfalls. Denn Herr Putin hat sich in den vergangenen Jahrzehnten immer wieder als skrupellos über Leichen gehender Machtmensch erwiesen, dem (Zitat Prof. Karl Schlögel) schlichtweg „alles zuzutrauen“ sei.

Wie selbstverständlich schnurrte er 2001 im Deutschen Bundestag im Rahmen einer kreideweichen Süßholzrede noch von einer großen europäischen Freihandelszone, später gar von einem russischen NATO-Betritt (vielleicht war‘s sogar tatsächlich so gemeint), doch im Laufe der Jahre mutierte diese Charmeoffensive eben doch immer offensichtlicher vom Scharwenzeln zu Scharmützeln.

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