
Deutsches Startup plant Mega-KI-Zentrum für Milliarden
RTL
In Bayern soll ein KI-Rechenzentrum entstehen, das möglicherweise ein Investitionsvolumen von zwei Milliarden Euro aufweisen wird. Die Leistung der Anlage könnte in Zukunft dabei noch deutlich erhöht werden. Zu den möglichen Kunden hält man sich bedeckt.
In Bayern soll ein KI-Rechenzentrum entstehen, das möglicherweise ein Investitionsvolumen von zwei Milliarden Euro aufweisen wird. Die Leistung der Anlage könnte in Zukunft dabei noch deutlich erhöht werden. Zu den möglichen Kunden hält man sich bedeckt. Das deutsche Startup Polarise plant nach dem Start des KI-Rechenzentrums in München eine weitere, noch größere Anlage in Bayern. Der Spezialist für den Bau und Betrieb von Rechenzentren teilte mit, er werde dort KI-Hochleistungsserver mit einer Anschlussleistung von zunächst 30 Megawatt installieren. Das ist etwa das Doppelte der Anlage in München, die Polarise ebenfalls gebaut hat und nun betreibt. Die Deutsche Telekom, die den Münchener Standort für ihre KI-Cloud nutzt, beziffert das Investitionsvolumen dort auf rund eine Milliarde Euro. Dies legt nahe, dass für das neue Projekt von Polarise in etwa doppelt so hohe Investitionen veranschlagt werden müssen. „Wir erhalten keine Subventionen und finanzieren die Investition aus eigenen Mitteln“, betonte Polarise-Marketingchef Marc Gazivoda. „Das finale Investitionsvolumen hängt stark davon ab, wie viele Kunden eigene Server installieren oder Rechenleistung anmieten.“ Ein erheblicher Kostenfaktor seien zudem die KI-Prozessoren, bei denen es große Preisunterschiede gebe. Das neue Rechenzentrum für Künstliche Intelligenz soll in der Gemeinde Amberg im Unterallgäu auf dem Gelände einer früheren Kurzwellen-Sendeanlage entstehen und Mitte 2027 einsatzbereit sein. Für die Energieversorgung werde der Partner WV Energie eine Windkraft- und Solaranlage sowie Batterien für die Zwischenspeicherung von Strom installieren, teilte Polarise mit. Polarise hat große Pläne für den Standort Amberg: Die Anschlussleistung könne bei Bedarf auf bis zu 120 Megawatt ausgebaut werden, erklärte das Startup. Das wäre noch einmal das Vierfache der jetzt geplanten Leistung. Rechenzentren der großen US-Cloudanbieter Amazon Web Services (AWS), Google oder Microsoft benötigen üblicherweise 100 Megawatt oder mehr an Energie. Die Facebook-Mutter Meta plant in den USA ein KI-Rechenzentrum mit einem Bedarf von zwei Gigawatt. Dies entspricht der Leistung von einem bis zwei Atomkraftwerken.

Der Iran greift weiter Ziele in den Staaten rund um den Persischen Golf an. Erneut scheint es eine Attacke auf Dubais wichtigen Flughafen gegeben zu haben. Der Flugbetrieb wird vorerst ausgesetzt. Am Vormittag (10 Uhr Ortszeit/ 7 Uhr MEZ) sollten wieder erste Flieger starten und landen, wie die Fluglinie Emirates mitteilte.












