
Deutsche Kombinierer verfehlen Olympia-Medaille
RTL
2022 wurde Vinzenz Geiger Olympiasieger in China. Nun liegt er erst gut im Rennen, muss dann bei sehr schwierigen Bedingungen aber abreißen lassen. Nicht einmal bester Deutscher wird er am Ende.
2022 wurde Vinzenz Geiger Olympiasieger in China. Nun liegt er erst gut im Rennen, muss dann bei sehr schwierigen Bedingungen aber abreißen lassen. Nicht einmal bester Deutscher wird er am Ende. Die deutschen Nordischen Kombinierer haben eine Medaille bei den Olympischen Winterspielen verpasst. Johannes Rydzek belegte als Bester aus dem Team von Bundestrainer Eric Frenzel den achten Platz. Vinzenz Geiger, der zunächst aussichtsreich im Rennen lag, brach bei sehr schwierigen Bedingungen auf der letzten Runde ein und lief nur als Zehnter ins Ziel. Zum Olympiasieger krönte sich nach einem Sprung von der Normalschanze und dem entscheidenden Skilanglaufrennen über zehn Kilometer der Norweger Jens Luraas Oftebro. Silber sicherte sich Johannes Lamparter aus Österreich. Bronze ging im italienischen Tesero überraschend an den Finnen Eero Hirvonen. Als dritter Deutscher lief Julian Schmid auf Rang 14. Geiger, der vor vier Jahren bei den Winterspielen in Peking im Normalschanzen-Einzel furios Gold gewonnen hatte, war diesmal nach dem Skispringen als Achter und mit einem Rückstand von 29 Sekunden auf den führenden Esten Kristjan Ilves ins Rennen gegangen. Rydzek mit 42 und Schmid mit 43 Sekunden Rückstand auf die Spitze schienen im Kampf um das Podest ebenfalls nicht chancenlos. Die Hoffnungen erfüllten sich jedoch nicht. Die Kombinierer kämpfen bei diesen Winterspielen auch um ihre Olympia-Zukunft. Als einzige Sportart bei dem Großereignis findet die Kombination ohne Frauen statt. Noch ist offen, ob für die nächste Ausgabe des Großereignisses Athletinnen aufgenommen werden oder ob die Kombination vielleicht sogar ganz aus dem Programm genommen wird. Seit Monaten werben Sportlerinnen, Sportler und Funktionäre um die traditionsreiche Disziplin.













