
Deutsche Basketballer geraten mit Rumpfteam ins Straucheln
n-tv
Die deutsche Basketball-Nationalmannschaft muss zu ihrer schwersten Aufgabe der bisherigen WM-Qualifikation mit einem Rumpfteam anreisen. In Hexenkessel von Zagreb verliert das DBB-Team nur knapp gegen Kroatien ohne Stars wie Dennis Schröder oder Franz Wagner.
Die deutsche Basketball-Nationalmannschaft muss zu ihrer schwersten Aufgabe der bisherigen WM-Qualifikation mit einem Rumpfteam anreisen. In Hexenkessel von Zagreb verliert das DBB-Team nur knapp gegen Kroatien ohne Stars wie Dennis Schröder oder Franz Wagner.
Welt- und Europameister Deutschland ist in der Qualifikation für die Basketball-WM 2027 ins Straucheln geraten und hat seine erste Niederlage kassiert. Dem weiterhin ungeschlagenen Gastgeber Kroatien unterlag die Mannschaft von Bundestrainer Àlex Mumbrú am Freitagabend in Zagreb 88:93 (50:46), der Sprung an die Tabellenspitze der Vierergruppe E misslang. Zuvor hatte die Auswahl des Deutschen Basketball Bundes (DBB) ihre Spiele gegen Israel und auf Zypern klar gewonnen.
Schon am Sonntag (18 Uhr/MagentaSport) kommt es in Bonn zum Rückspiel. Dann hat die deutsche Mannschaft die Chance, mit einem Sieg in entsprechender Höhe den Direktvergleich zu gewinnen und Platz eins doch noch zu erobern. Die ersten drei Teams der Gruppe erreichen die zweite Qualifikationsphase, die Resultate werden mitgenommen. Mit den drei besten Mannschaften aus der Staffel F (Lettland, Polen, Österreich, Niederlande) wird eine neue Gruppe gebildet. Die besten drei erreichen die Endrunde in Katar.
Seine Mannschaft müsse wohl "in Zagreb leiden", hatte Mumbrú vor dem ersten Duell mit dem auf dem Papier stärksten Gruppengegner gesagt. Auch, weil dem Spanier wieder viel Personal fehlte. Neben den wie fast immer nicht verfügbaren NBA-Profis um Nationalmannschaftskapitän Dennis Schröder sind im aktuellen Länderspielfenster weitere Topakteure wie Andreas Obst, Johannes Voigtmann, Maodo Lo, Daniel Theis oder Isaac Bonga aus Gründen der Belastungssteuerung nicht dabei.
Beide Teams begannen nervös und leisteten sich viele Ballverluste. Offensiv schnell auf Betriebstemperatur war aber Spanien-Legionär David Krämer von Real Madrid, der am Vorabend im EuroLeague-Duell mit dem FC Bayern nicht zum Einsatz gekommen war. Der Weltmeister traf stark von der Dreierlinie und stand nach dem ersten Viertel bei zehn Punkten.













