
Ausgebrannt mit 29
Die Welt
Neymar sollte eigentlich auf dem Zenit stehen, Weltmeister und mehrmaliger Weltfußballer sein. Nichts davon entspricht der Realität. Der zeitige Zerfall des Ausnahmefußballers fügt sich in eine Landestradition. Das Ende scheint nah.
Neymar war verletzt, mal wieder. Knöchel, Trainingsrückstand, Länderspiele oder – wie auch jetzt wieder – die Adduktoren: Nur in 22 von 45 Partien des laufenden Kalenderjahres stand der Brasilianer in der PSG-Startelf. Dabei erzielte er gerade mal drei Tore aus dem Spiel heraus (sechs weitere durch Elfmeter).
Die ständigen Blessuren zehren schon lange an den Nerven, in Paris und Brasilien. Er macht seine trickreiche Spielweise und die Tritte der Gegner verantwortlich. Kritiker verweisen gern auf seinen ausschweifenden Lebenswandel. Doch mittlerweile wirkt der an sich lebensfrohe Neymar nicht mehr nur physisch anfällig.
