0:11 – Gastgeber Italien kassiert historische Eishockey-Pleite
Die Welt
Italiens Eishockey-Team kommt gegen Finnland mächtig unter die Räder. Außerdem: Deutschlands Skispringer um Olympiasieger Philipp Raimund springen auf der Großschanze hinterher. Alle News im Olympia-Ticker.
Italiens Eishockey-Team kommt gegen Finnland mächtig unter die Räder. Außerdem: Deutschlands Skispringer um Olympiasieger Philipp Raimund springen auf der Großschanze hinterher. Alle News im Olympia-Ticker. Vom 6. bis zum 22. Februar finden in Mailand und Cortina d’Ampezzo die Olympischen Winterspiele statt. Rund 2900 Sportlerinnen und Sportler aus 90 Nationen kämpfen in 116 Wettbewerben um die Medaillen. Bleiben Sie mit dem WELT-Liveticker stets auf dem Laufenden über alles Wissenswerte zum heutigen Olympia-Tag: Ski-Freestylerin Muriel Mohr hat acht Tage nach einem Eingriff am Knie das Big-Air-Finale verpasst. Die einzige deutsche Starterin landete in der Qualifikation mit 138,50 Punkten auf dem 15. Platz. Allerdings hätte sie mindestens Zwölfte werden müssen, um am Montag (19.30 Uhr) um die Medaillen kämpfen zu dürfen. „Dass ich hier überhaupt starten durfte, das ist unglaublich und ist nicht selbstverständlich“, sagte Mohr. „Ich bin extrem stolz. Letztendlich habe ich mir meinen Traum erfüllt, hier am Start stehen zu können.“ Mohr stürzte im zweiten Versuch und schaffte es wegen technischer Abzüge im entscheidenden dritten Run nicht, sich doch noch zu qualifizieren. Italien hat die höchste Niederlage in einem olympischen Eishockey-Turnier seit 38 Jahren kassiert. Gegen Finnland verlor der Gastgeber mit 0:11 (0:3, 0:3, 0:5). Einen Sieg mit elf Toren Unterschied gab es zuletzt bei den Spielen in Calgary 1988 (Schweden - Frankreich 13:2). Den letzten zweistelligen Sieg feierte die Slowakei in Lillehammer 1994 (10:4 gegen Italien). Italien schließt die Gruppe B als Gruppenletzter ab, Finnland hinter der Slowakei als Zweiter.













