
„Meine Schwester wird vor mir sterben“: Über ein Leben mit einem todkranken Geschwisterkind
Frankfurter Rundschau
Fynn und Sarah sind nur ein Jahr auseinander – doch das Leben der beiden Geschwister ist völlig verschieden. Sarah ist krank und wird bald sterben.
Fynn hatte als Kind einen Traum: Er wollte Forscher werden, um ein Mittel zu finden, das seiner Schwester das Leben rettet. Heute – zehn Jahre später sitzt der 19-Jährige an einem stillen Sonntagmorgen auf einer Parkbank in Frankfurt. Fynn ist nicht Forscher geworden. Nebel verfängt sich in den kahlen Ästen, kaum eine Seele ist unterwegs, als Fynn über seine Schwester Sarah spricht. Der junge Mann redet langsam, lässt sich Zeit. „Ich werde immer für meine Schwester da sein.“ In diesem Moment drängen Sonnenstrahlen durch das Wolkendickicht und treffen seine bartlose Wange. Als ob sie ihm sagen wollten: Danke Fynn, dass du auf Sarah aufpasst, du bist ihr Lichtblick.

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