
„Ich glaube, das ist der schönste Friedhof, den es für die Laura gibt. Verschmolzen mit dem Herzen der Berge. Das war sie und das ist sie“
RTL
Ein Park als stille Erinnerung: Garmisch-Partenkirchen ehrt die Laura Dahlmeier ein halbes Jahr nach ihrem tödlichen Unglück auf spezielle Art und Weise. Dahlmeiers Eltern sind vor Ort, doch ein Stadion wird den Namen der Biathlon-Legende nicht tragen.
Ein Park als stille Erinnerung: Garmisch-Partenkirchen ehrt die Laura Dahlmeier ein halbes Jahr nach ihrem tödlichen Unglück auf spezielle Art und Weise. Dahlmeiers Eltern sind vor Ort, doch ein Stadion wird den Namen der Biathlon-Legende nicht tragen. Mehr als ein halbes Jahr nach dem Bergtod von Laura Dahlmeier hat ihr Heimatort Garmisch-Partenkirchen in einer feierlichen Veranstaltung den Kurpark Partenkirchen nach der Ex-Biathletin benannt. Der Park sei stets eine Ruheoase für Einheimische und Besucher gewesen. „Aber mit Lauras Namen bekommt er eine Tiefe und eine Richtung“, sagte Bürgermeisterin Elisabeth Koch (CSU). Es solle kein Ort des Verlustes sein, sondern „der Begegnung sein und der stillen Dankbarkeit.“ Laura Dahlmeiers Mutter sagte der Deutschen-Presse-Agentur: „Ich glaube, das ist der schönste Friedhof, den es für die Laura gibt. Verschmolzen mit dem Herzen der Berge. Das war sie und das ist sie.“ Freunde, Familie, Politiker aus der Region, Einheimische wie auch zahlreiche Mitglieder des Skiclubs Partenkirchen und der Bergwacht, für die Dahlmeier ehrenamtlich tätig war, waren gekommen. Die Sitzplätze auf den extra aufgestellten Bänken reichten nicht - Hunderte Menschen verfolgten die Veranstaltung, die ausdrücklich keine Trauerfeier sein sollte - sondern „ein Fest für Laura Dahlmeier“, wie Moderator Taufig Khalil sagte. Am Ende setzten die Besucher Kerzen in ein Stück Loipe aus extra von Helfern angekarrtem Schnee - eine leuchtende Spur in der Nacht. Die zweifache Biathlon-Olympiasiegerin und siebenmalige Weltmeisterin Dahlmeier war im Juli 2025 im Alter von 31 Jahren beim Bergsteigen in pakistanischen Karakorum-Gebirge ums Leben gekommen. Michael Maurer, Präsident des Skiclubs, der Dahlmeiers sportliche Heimat war und seinen Sitz direkt an dem Park hat, sagte, Laura fehle überall, wo sie ihren Fußabdruck hinterlassen habe, mit ihrer natürlichen, offenen und bodenständigen Art. „Sie hinterlässt eine große Lücke.“













