
„Es war kein Chaos-Tag auf Schalke. Ich wehre mich vehement gegen diesen Eindruck“
Die Welt
Acht Tage keinen Trainer, kein Sportdirektor: Schalke 04 hat aufsehenerregende Tage hinter sich. Bei der Aufarbeitung wird Sportvorstand Peter Knäbel emotional. Der neue Trainer Thomas Reis will mit viel Leidenschaft den sportlichen Neustart schaffen.
Schon der erste Satz von Sportvorstand Peter Knäbel fasste die Situation auf Schalke gut zusammen, obwohl er eigentlich noch viel zu milde ausgedrückt war. „Die Tage waren bewegt“, sagte der Sportvorstand auf der Pressekonferenz, die der Vorstellung des neuen Trainers Thomas Reis dienen sollte. Die Runde mit den Journalisten, sie wurde zur Aufarbeitung des Bebens der letzten Tage, das im überraschenden Rücktritt von Sportdirektor Rouven Schröder am Mittwochnachmittag seinen Höhepunkt fand. Mit einem Peter Knäbel, der durchaus emotional wurde.
Der 56-Jährige wollte nicht einfach die allgemeine Wahrnehmung stehen lassen, dass der Aufsteiger, der bis zur Bekanntgabe der Personalie Reis acht Tage ohne Cheftrainer dastand, im Chaos versinke. „Gestern war kein Chaos-Tag auf Schalke. Ich wehre mich vehement gegen diesen Eindruck“, sagte Knäbel. Der Vereine habe stattdessen gar vorbereitet und strukturiert gehandelt und sich die nötige Zeit genommen, einen neuen Trainer zu suchen.
