
Zypern hat Großteil von 7000 EU-Pässen illegal ausgestellt
Die Welt
Wer sich auf Zypern – und damit auch in der EU – einbürgern lassen wollte, konnte 2,5 Millionen Euro für die Staatsbürgerschaft zahlen. Mehr als 7000 Menschen erhielten so den „goldenen Pass“, darunter auch russische Oligarchen. Nun kam raus: Die Vergabe war illegal.
Die EU-Inselrepublik Zypern hat nach Angaben einer Aufsichtsbehörde einen Großteil der in den vergangenen Jahren ausgestellten Staatsbürgerschaften illegal vergeben. Von 2007 bis 2020 hätten 3517 Menschen und 3810 ihrer engen Verwandten die Staatsbürgerschaft erhalten, teilte die staatliche Kontrollbehörde Zyperns am Montag mit. Eine sehr große Zahl davon seien „illegale Einbürgerungen“ gewesen. Die Verantwortlichen sollten zur Rechenschaft gezogen werden, hieß es. Die Behörde veröffentlichte am Montag einen 192 Seiten umfassenden Untersuchungsbericht.
Für den sogenannten „goldenen Pass“, der etwa Reisefreiheit in der EU gewährt, mussten die Antragsteller auf Zypern mindestens 2,5 Millionen Euro investieren. Die Vergabepraxis war in der EU stark kritisiert worden.

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